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Mobiles Datenvolumen steigt

Telefonierer wechseln von Festnetz auf Mobilfunk

12. Februar 2020, 14:47 Uhr   |  Autorin: Larissa Schwedes, dpa / Redaktion: Stephanie Jarnig | Kommentar(e)

Telefonierer wechseln von Festnetz auf Mobilfunk
© Daniel Naupold | dpa

Die Menschen telefonieren zunehmend mobil, während die verbrauchten Festnetzminuten sinken.

Im vergangenen Jahr hat sich die Kommunikation von Menschen weiter in den mobilen Bereich verlagert. Während die übers Festnetz telefonierten Minuten weiter rückläufig waren, schnellte das verbrauchte mobile Datenvolumen in die Höhe. Das zeigen Zahlen der Bundesnetzagentur, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. So wurden in Deutschland insgesamt 2,77 Milliarden Gigabyte im Mobilfunk verbraucht. Ein einzelner Mensch könnte damit beispielsweise mehr als vier Millionen Jahre am Stück Musik streamen. Diese Kurve verläuft seit Jahren steil nach oben, 2018 lag das verbrauchte Datenvolumen noch bei 1,99 Milliarden Gigabyte.

Über das Festnetz wird hingegen immer weniger telefoniert - im vergangenen Jahr waren es laut Zahlen der Netzagentur noch 94 Milliarden Minuten. Umgerechnet wären das rund 179.335 Jahre. Im Jahr zuvor telefonierten die Menschen in Deutschland noch 106 Milliarden Minuten übers Festnetz. Damit setzt sich ein Abwärtstrend fort, der seit Jahren anhält. Die mobil telefonierten Minuten hingegen stiegen in den letzten Jahren noch stetig leicht an, in diesem Bereich liegen allerdings noch keine Zahlen für 2019 vor. 2018 wurde vom Mobilfunk aus rund 118 Milliarden Minuten telefoniert.

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