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Kundenkommunikation

Telefónica startet "Rich Business Messaging"

11. März 2021, 11:47 Uhr   |  Lukas Steiglechner | Kommentar(e)

Telefónica startet
© Sellingpix / Fotolia

Telefónica führt ab sofort "Rich Business Messaging" ein. Unternehmen aus allen Branchen sollen somit einen effizienten Kommunikationskanal zu ihren KundInnen erhalten. Die Lösung basiert auf "Rich Communication Services", dem aktuellen Messaging-Service-Standard in den Mobilfunknetzen.

Telefónica will mit seiner neuen Lösung "Rich Business Messaging" (RBM) einen effektiven Kommunikationskanal ermöglichen. Unternehmen jeder Größer aus allen Branchen sollen dadurch effizienter mit ihren KundInnen kommunizieren können. Die Lösung basiert auf "Rich Communication Services" (RCS). RCS ist der aktuelle Messaging-Service-Standard in den Mobilfunknetzen.

Laut der Studie "The Long-Term RCS Opportunity" des britischen Marktforschungsinstituts Mobilesquared werden bis zu vier unterschiedliche Kanäle für die Kommunikation mit Unternehmen genutzt. RBM soll diese Kanäle zentral bündeln. So soll RBM Kommunikation in Echtzeit mit Multimedia-Unterstützung verbinden. Die Multimedia-Inhalte lassen sich dabei ohne Drittanbieter-Anwendungen verschicken. Dabei nutzt die Lösung nur Server in Deutschland für die Übertragung und versendet Daten grundsätzlich verschlüsselt.

Kundenkontakt mit Interaktion

Eine zentrale Plattform soll eine interaktive Kundenkommunikation ermöglichen und dadurch Shopping-, Booking- und Check-In-Apps ersetzen. RBM nutzt dabei die bereits vorhandene Nachrichten-App der AnwenderInnen. Das soll jede Art von Kunden-Support ermöglichen. Auch standortbezogene Informationen sollen in Echtzeit übermittelt werden. Durch die Interaktion mit KundInnen sollen Unternehmen eine Customer Journey entwickeln: eine Begleitung vom ersten Angebot über die Kaufentscheidung, Bestell- und Lieferprozess bis hin zum Erhalt des Produkts und dem weiteren Kundenservice.

Über sogenannte interaktive Action Buttons kann direkt mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen werden. Durch entsprechende Schnittstellen können RBM-Nachrichten auch von Maschinen gelesen werden. So können Chatbots oder andere KI-Systeme die digitale Kommunikation unterstützen.

Alfons Lösing, Chief Partner & Wholesale Officer und Mitglied des Vorstands bei Telefónica Deutschland / O2, erläutert: "Die Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten von RBM war bisher Apps vorbehalten. Da RBM auf öffentlichen Standards basiert, wird es für Kunden und die Unternehmen deutlich einfacher."

Telefónica Deutschland vermarktet RBM sowohl direkt an Unternehmen als auch über ein Partnernetzwerk von Dienstleistern und Aggregatoren. Bis Ende April soll RBM auf weitgehend allen Android-Endgeräten nutzbar sein.

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