Konferenzdienste

Stresskiller Videokonferenz

6. Mai 2011, 13:06 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 6

Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System

Videokonferenzlösungen gibt es in jeder Größe für unterschiedlichste Unternehmensbedürfnisse. Von Desktop- oder Einzelplatzsystemen, die direkt vom eigenen Schreibtisch aus bedient werden, über mittlere Lösungen für kleinere Gruppen an verschiedenen Standorten bis hin zu umfassenden Großsystemen in dafür extra vorgesehenen Meetingräumen. Auch umfassende Video-Services, beispielsweise zur Reservierung von Konferenzen, stehen für verschiedenste Anforderungen zur Verfügung.

Kostengünstiger Einstieg per Desktop-System
Einen einfachen und kostengünstigen Einstieg in Videomeetings ermöglichen bereits Desktop-Systeme, durch die einzelne Personen mittels einer HD-Webcam und einer speziellen Software am eigenen Bildschirm Videotelefonate über das Internet durchführen können. In Verbindung mit einer Collaboration-Software können zusätzlich Dokumente gemeinsam bearbeitet oder über den Bildschirm ausgetauscht werden.

Raum-Systeme für Gruppenmeetings
Für virtuelle Konferenzen zwischen mehr als zwei Personen bieten sich so genannte Raum-Systeme an. Das sind Komplettlösungen aus Soft- und Hardware, die je nach Modell für den Einsatz in kleinen bis mittleren Konferenzräumen geeignet sind. Meeting-Räume mit einfachen oder doppelten Bildschirmen erlauben Videokonferenzen für bis etwa 20 Personen. Diese Systeme werden von Herstellern von Videokonferenz- und Telepresence-Systemen wie beispielsweise Polycom oder Tandberg angeboten und bestehen meist aus einem oder zwei großen Flachbildschirmen, einer HD-Kamera, Mikrofonen sowie Hifi-Lautsprechern.

Realistische Konferenzsituation durch Telepresence-Systeme
Insbesondere Vorstandssitzungen oder wichtige Meetings, welche die Abstimmung mehrerer Unternehmensstandorte benötigen, oder auch die Übertragung von Kongressen erfordern eine erweiterte Videokonferenztechnik. Aus diesem Grund wurden so genannte Telepresence-Systeme entwickelt: Sie sorgen für eine extrem realistische Konferenzsituation, indem sie den direkten Augenkontakt mit dem Gesprächspartner ermöglichen und mit ihrer dreidimensionalen Darstellung das Gefühl erzeugen, dass das virtuelle Gegenüber in Lebensgröße tatsächlich mit am Konferenztisch sitzt. Zu diesem Zweck wird von Telepresence-Anbietern ein eigener Raum im Unternehmen für Videokonferenzen mit drei bis vier Großbildschirmen, HD-Kameras sowie Licht- und Tonsystemen ausgestattet. Die Raumausstattung ist auf allen teilnehmenden Seiten – oftmals auch mehr als nur zwei Räumen – identisch. Solche Highend-Systeme eignen sich in erster Linie für Großunternehmen oder gehobene Mittelstandsbetriebe, die einen hohen Anspruch an die Qualität von Videokonferenzen haben. Hersteller für Telepresence-Lösungen sind ebenfalls Polycom oder Tandberg, aber in den letzten Jahren vor allem auch Cisco, das sich ganz auf dieses Marktsegment spezialisiert und ein eigenes Highend-System entwickelt hat.


  1. Stresskiller Videokonferenz
  2. Stark im Kommen
  3. Zeit kostet Geld
  4. Umfassendes Management
  5. Fazit
  6. Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik
  7. Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System
  8. Expertenkommentar: Videokonferenzen werden zum zentralen Medium

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