Konferenzdienste

Stresskiller Videokonferenz

6. Mai 2011, 13:06 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 5

Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik

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Dirk Backofen, Leiter Segmentmarketing Geschäftskunden der Telekom Deutschland.
© Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom als Lösungspartner für das Vernetzte Arbeiten erweitert ihr Telepresence-Portfolio kontinuierlich um neue Leistungsmerkmale. Unternehmen müssen, um verschiedene Standorte mit hoher Bild-, Ton- und Übertragungsqualität am Bildschirm zusammen zu führen, keine großen Investitionen tätigen und benötigen auch kein spezielles Know-how. Die bereitgestellten Lösungen lassen sich leasen, kaufen oder zum monatlichen Festpreis mieten. Je nach ihrer Größe erhalten Unternehmen von Telekom Deutschland oder T-Systems Telepresence und die passende Netzinfrastruktur auf Wunsch auch als vollständigen Managed-Service aus einer Hand.
Damit sich Videokonferenzen nicht wie bisher ausschließlich in speziell ausgerüsteten Räumen durchführen lassen, gibt es neben Raumsystemen für bis zu 18 Teilnehmer pro Standort weitere unterschiedliche Videokonferenzsysteme. Darüber hinaus wird auch die Einwahl von unterwegs mit Notebook und HD-Kamera einfach ermöglicht.
Telekom Deutschland baut außerdem die Zahl der Telepresence-Standorte in allen Metropolregionen Deutschlands aus. Anwender können bei Partnern Telepresence-Räume anmieten. Zum Netzwerk gehören neben bundesweiten Hotelketten wie Lindner Business Hotels und Commundo Tagungshotels auch das Kameha Grand in Bonn, die „BayArena“ in Leverkusen, das Sheraton in Frankfurt und die Deutsche Messe in Hannover. Über ein Webportal finden Nutzer ab Ende des zweiten Quartals 2011 den für sie nächsten Telepresence-Standort in Deutschland. Sie prüfen die Verfügbarkeit und buchen gegebenenfalls online einen Raum.

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Service, T-Systems.
© Deutsche Telekom

Unternehmensübergreifende Kommunikation
Bisher waren Videokonferenzen zwischen verschiedenen Unternehmen – zum Beispiel zwischen Hersteller und Lieferanten aufgrund fehlender Standards nur äußerst schwierig oder gar nicht möglich. T-Systems zeigte auf der CeBIT erstmals den „Cross Company Exchange Service“, der weltweite Videokonferenzen mit unterschiedlichen Netzen – in Kooperation mit anderen Carriern – und Konferenzsystemen wie etwa Cisco und Tandberg ermöglicht. Auch eigene, schon bestehende Systeme von Unternehmen lassen sich an die Netzplattform anbinden. Eine verschlüsselte VPN-Übertragung (Virtual-Private-Network) sorgt für sichere Kommunikation zwischen zwei oder mehr Unternehmen gleichzeitig. Die Standorte im Ausland lassen sich ebenso über IP-Netze oder speziell für einen Kunden reservierte Ethernet-Leitungen verbinden. Für diesen Cloud-Service zahlen Nutzer eine Flatrate.

Telepresence für Unternehmen jeder Größe und Branche
Telekom Deutschland setzt Telepresence-Lösungen und Angebote für mittelständische Unternehmen um. T-Systems projektiert, realisiert und betreibt Managed-Telepresence/Videokonferenzlösungen für große Unternehmen und Institutionen aus einer Hand. Ein übergreifendes Angebot stellt der „Cross Company Exchange Service“ dar. Zu Präsentationszwecken existieren Demo-Center für Managed-Telepresence in diversen nationalen und internationalen Städten.


  1. Stresskiller Videokonferenz
  2. Stark im Kommen
  3. Zeit kostet Geld
  4. Umfassendes Management
  5. Fazit
  6. Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik
  7. Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System
  8. Expertenkommentar: Videokonferenzen werden zum zentralen Medium

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