Konferenzdienste

Stresskiller Videokonferenz

6. Mai 2011, 13:06 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Umfassendes Management

Doch was geschieht, wenn Mitarbeiter mehrerer Standorte oder verschiedener Unternehmen mit unterschiedlichen Systemen und Netzwerken miteinander konferieren wollen? Die Teilnehmer müssen ein Meeting ganz einfach einberufen können, ohne sich mit technischen Details auseinandersetzen zu müssen. Die Konferenz selbst muss technisch einwandfrei verlaufen, ohne dass das Bild „einfriert“, Video und Ton nicht synchron arbeiten, Dokumente nicht gezeigt werden können, oder bereits der Aufbau der Video-Session zum Beispiel aufgrund fehlender Bandbreite nicht zustande kommt. Andernfalls ist die Akzeptanz nicht gegeben – die Systeme werden nicht genutzt, und das Einsparpotenzial verpufft. Deshalb ist nicht nur die Implementierung von Videosystemen an sich notwendig, sondern in gleichem Maße auch die Bereitstellung eines zugehörigen, individuellen und umfassenden Konferenzmanagement-Services für alle beteiligten Standorte. Beispielsweise nutzt das Unternehmen aus dem Anfangsszenario an seinem Hauptsitz in München ein Telepresence-System von Cisco für Konferenzen seines Top-Managements weltweit. An seinem Standort in China befinden sich hingegen drei Raum-Systeme von Polycom, am US-Standort zwei Mittelklasse-Systeme von Tandberg. Außerdem nutzen etwa 1.500 Mitarbeiter weltweit Desktop-Lösungen für Videokonferenzen von ihrem Schreibtisch aus. Nicht alle Systeme verwenden denselben Übertragungsstandard, so dass mitunter schon der Aufbau einer Videokonferenzschaltung zum Problem wird, noch ehe das eigentliche Meeting beginnt.

Orange Business Services beispielsweise hat für diesen Fall einen Rundum-Service namens „Open Videopresence“ entwickelt. Die Managed-Service-Lösung versteht sich als Klammer um unterschiedliche Videokonferenzsysteme, Anbieter sowie Netzwerke und lässt sie zusammenarbeiten. Nach einer anfänglichen Bestandsaufnahme aller vorhandenen Videokonferenzsysteme werden diese getestet, zertifiziert und registriert. Auf diese Weise können die Systeme später leicht identifiziert und problemlos in jede Konferenz eingebunden werden. So wird eine vereinfachte Handhabung für den Anwender gewährleistet. Der Dienstleister übernimmt dabei das gesamte Management der Video-Endpunkte, wie zum Beispiel das komplette Hosting von Video-Konferenzen, das Management der Interoperabilität der eingesetzten Video-Systeme und die Durchführung von Tests für hochwertige Audio-/Video-Qualität. Außerdem steht weltweit ein multilingualer Support rund um die Uhr mit garantierten SLAs zur Verfügung, um Video-Konferenzen zu jedem Zeitpunkt durchzuführen.


  1. Stresskiller Videokonferenz
  2. Stark im Kommen
  3. Zeit kostet Geld
  4. Umfassendes Management
  5. Fazit
  6. Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik
  7. Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System
  8. Expertenkommentar: Videokonferenzen werden zum zentralen Medium

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