Konferenzdienste

Stresskiller Videokonferenz

6. Mai 2011, 13:06 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Zeit kostet Geld

Der Hauptgrund für die Umstellung von persönlichen Meetings hin zu virtuellen Konferenzen per Video liegt vor allem in der Einsparung von Zeit und Geld. Die Möglichkeiten zur Kostensenkung und damit zum frühzeitigen Return-on-Investment werden bei der Gegenüberstellung der durchschnittlichen Preise für Videokonferenzsysteme und Aufwendungen für Geschäftsreisen besonders deutlich. Das Marktforschungsunternehmen Gartner schätzt, dass die Einsparung durch die regelmäßige Nutzung von Videokonferenzen in manchen Fällen mehr als 20 Prozent der jährlichen Reisekosten eines Unternehmens beträgt. Zwar können sie Geschäftsreisen nicht immer ersetzen, aber deren Häufigkeit doch erheblich verringern. Bis zu fünf Prozent der Geschäftsreisen könnten laut Gartner sogar komplett entfallen. Unternehmen verbessern so ihren „Carbon Footprint“, da durch weniger Flugreisen natürlich auch die CO2-Belastung sinkt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdiskussion gewinnt dieser Aspekt noch zusätzlich an Bedeutung.

Außer steigenden Energiepreisen und den damit verbundenen hohen Reisekosten sprechen auch viele prozesstechnische Gründe für die vermehrte Nutzung von Videokonferenzen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, schnell auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren zu können. Kurzfristige Meetings, von Projektteams oder im Krisenfall, können schnell und unkompliziert einberufen werden – entweder zwischen nur zwei Personen über eine Desktop-Lösung oder zwischen ganzen Abteilungen via Telepresence in eigenen Videokonferenzräumen. Das führt in der Regel zu kürzeren Entscheidungswegen und damit einer schnelleren Entscheidungsfindung, was wiederum eine erhöhte Produktivität der Mitarbeiter bedeutet. Gerade bei Produktneueinführungen kann das den entscheidenden Vorteil in Form einer kürzeren Time-to-Market bedeuten. Videokonferenzen sparen vor allem Zeit – und zwar nicht nur die vielen Stunden, welche die Mitarbeiter normalerweise für den Weg zur oder von der Konferenz benötigen, sondern auch die Zeit für den Transfer von Daten oder Dokumenten. Die innerbetriebliche Kommunikation oder Verhandlungen mit anderen Unternehmen über eine Videokonferenz statt über ein reales Meeting stattfinden zu lassen, stellt ein Höchstmaß an Effizienz dar. All diese Entwicklungen machen den Einsatz von Videokonferenz-systemen für sehr viele Firmen attraktiv.


  1. Stresskiller Videokonferenz
  2. Stark im Kommen
  3. Zeit kostet Geld
  4. Umfassendes Management
  5. Fazit
  6. Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik
  7. Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System
  8. Expertenkommentar: Videokonferenzen werden zum zentralen Medium

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