Konferenzdienste

Stresskiller Videokonferenz

6. Mai 2011, 13:06 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Stark im Kommen

Im Grunde sind Videokonferenzen mittlerweile vergleichbar mit Telefongesprächen oder Telefonkonferenzen – mit dem großen Vorteil, dass sich die Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht gegenüber sitzen und gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Die Technik, die hier genutzt wird, existiert zwar schon seit einer ganzen Weile, hat aber erst in den letzten Jahren einen enormen Entwicklungssprung gemacht. Das liegt vor allem an den sehr viel höheren Bandbreiten, die heute dank der Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte nahezu flächendeckend zur Verfügung stehen. Auch die Netzwerkverfügbarkeit hat sich in den letzten Jahren durchgängig erhöht. Und nicht zuletzt hat sich die Kostenentwicklung für Bandbreiten in den letzten Jahren für Unternehmen optimiert, so dass Videokonferenzen heute auch für kleinere Budgets durchaus erschwinglich sind.

Hinzu kommen weitere betriebliche Gründe, die zunehmend eine Rolle spielen: Einer der wichtigsten ist die Kosteneinsparung für Unternehmen, da durch Videokonferenzen keine Reisekosten für Flug und Hotel anfallen. In Zeiten steigender Energiepreise und Budgetkürzungen stellen Reisekosten einen erheblichen Kostenblock für Unternehmen dar, so dass diese sich heute gezwungen sehen, über Alternativen zu Geschäftsreisen wie eben Telefon- und Videokonferenzen nachzudenken. Gerade in der Zusammenarbeit zwischen internationalen Kunden und Projektteams sind Telefonkonferenzen aber auf Dauer kein gleichwertiger Ersatz für den persönlichen Kontakt. Gestik und Mimik als Teil der nonverbalen Kommunikation spielen insbesondere im internationalen Kontext eine nicht zu unterschätzende Rolle. Sie entscheiden nicht selten über Erfolg oder Misserfolg eines Gesprächs.

Videokonferenzen bieten sich deshalb überall dort an, wo die Notwendigkeit für den Ersatz von persönlichen Meetings oder mehr als nur eine Telefonkonferenz gesehen wird. Sie kommen der Realität durch ausgeklügelte Bild- und Übertragungstechnik erstaunlich nahe. Besonders die Highend-Videokonferenzlösungen, die der Markt inzwischen bereit hält, vermitteln ein äußerst reelles Gefühl für die Zwischentöne und Befindlichkeiten der Gesprächspartner. Dieser Eindruck wird insbesondere durch die verzögerungsfreie Übertragung von Bildern, Ton und Dokumenten mit brillanten Bildern in HD-Qualität erreicht. Den Teilnehmern, die sich mitunter am anderen Ende der Welt befinden, wird das Erlebnis vermittelt, einander direkt gegenüber zu sitzen. Das ist gerade im interkulturellen Kontext von großer Bedeutung. Telepre-sence-Systeme von den marktführenden Unternehmen Cisco, Tandberg und Polycom sorgen durch großdimensionierte Bildschirme, natürlichen Raumklang und identische Raumausstattungen für ein beinahe persönliches Begegnungserlebnis, bei dem selbst feinste Nuancen in Sprache und Bild erkennbar sind. Dokumente können nebenher in Echtzeit gemeinsam bearbeitet und Inhalte somit leichter erfasst werden.


  1. Stresskiller Videokonferenz
  2. Stark im Kommen
  3. Zeit kostet Geld
  4. Umfassendes Management
  5. Fazit
  6. Statements von Telekom Deutschland: Per Knopfdruck über den Atlantik
  7. Überblick: Vom Desktop- bis zum Highend-System
  8. Expertenkommentar: Videokonferenzen werden zum zentralen Medium

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