Eleven-Studie

Sicher in die Cloud: Die 5 wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Managed-Services

12. Mai 2011, 10:19 Uhr | Diana Künstler | Kommentar(e)
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Deutsche Unternehmen sind im internationalen Vergleich bei der Nutzung von Cloud-Services bislang noch zurückhaltend. So nutzen der Eleven IT-Entscheiderumfrage 2010 zufolge bislang erst 39 Prozent der Unternehmen ausgelagerte Managed-Services. Als größte Hindernisse ermittelte die Umfrage Datenschutzbedenken (81%), Angst vor Kontrollverlust (66%) und die Sorge, bei Systemausfällen Daten zu verlieren (38%). Der deutsche E-Mail-Sicherheitsdienstleister Eleven hat nun fünf Kriterien für die sichere Nutzung von Cloud-Services zusammengestellt.

1. Datensicherheit bei Systemausfällen
Es ist das schlimmste Szenario bei einer Auslagerung von IT-Anwendungen in die Cloud: der Verlust wichtiger Unternehmensdaten durch einen kompletten oder teilweisen Systemausfall beim Cloud-Anbieter. Die Infrastruktur des Cloud Service Providers sollte daher auf maximale Daten- und Ausfallsicherheit ausgelegt sein. Kernbestandteil ist dabei der Einsatz redundanter und räumlich getrennter Infrastrukturen, idealerweise unter Nutzung unterschiedlicher Rechenzentren. Damit kann sichergestellt werden, dass Ausfälle einzelner Systeme ebenso kompensiert werden können wie der Komplettausfall eines ganzen Rechenzentrums.

2. Datenschutz
Eine der größten Hürden für Unternehmen bei der Nutzung von Cloud Services sind Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Wesentliche Aspekte sind dabei der Standort des Dienstleisters, die Sicherheit in den Rechenzentren sowie die Verschlüsselung von Daten und Übertragungswegen. Diese Bedenken können ausgeräumt werden, wenn folgende Anforderungen erfüllt sind: 1. Der Dienstleister betreibt seine Infrastruktur ausschließlich in Deutschland und unterliegt damit den strengen deutschen Datenschutzvorschriften. 2. Er nutzt zertifizierte Rechenzentren (z. B. BSI, ISO 27001). 3. Das eingesetzte Personal ist geschult und auf das Datengeheimnis gemäß § 5 BDSG verpflichtet.

3. Service
Kundenservice und Support stehen ganz oben auf der Prioritätenliste deutscher IT-Entscheider. Viele Cloud-Anbieter operieren weitgehend anonym, ihr Support beschränkt sich auf Websites, E-Mail-Kontakt oder bestenfalls eine Call-Center-Hotline. Ein muttersprachlicher Support durch Experten des Anbieters bietet Unternehmen die Sicherheit, dass auftretende Probleme schnell und kompetent gelöst werden. Zusätzlich sollten Unternehmen konkrete Service-Level-Agreements (SLA) vereinbaren, in denen der Anbieter verbindliche Werte beispielsweise für die Verfügbarkeit des Services garantiert.

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