Breitband

Schein oder Sein?

21. Juli 2011, 13:33 Uhr | Thomas Schröder, Alcatel-Lucent Deutschland. | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

DSL – ein langsam alternder Platzhirsch

Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung setzt Breitband mit der Digital-Subscriber-Line (DSL)-Technologie gleich. Das liegt daran, dass DSL die mit Abstand größte Verbreitung hat und in den letzten zehn Jahren am intensivsten beworben wurde. Nach aktuellen Zahlen des Bitkom setzen 23 Millionen Haushalte in Deutschland auf DSL mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s. In vielen Ballungsgebieten ermöglicht VDSL sogar schon Übertragungsraten von bis zu 50 MBit/s, womit zirka 30 Prozent der Haushalte im Bundesgebiet auch bandbreitenintensive Anwendungen wie hochwertiges HDTV und 3D-TV via Internet nutzen können. Für eine Breitbandgrundversorgung genügt DSL damit voll und ganz. Und dennoch sagen Marktbeobachter voraus, dass DSL mittelfristig immer mehr von anderen Technologien abgelöst werden wird. Denn die Kupferkabel, durch die DSL-Signale transportiert werden, haben auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften bestimmte Kapazitätsgrenzen, die sich auch mit noch so ausgefeilten technologischen Neuerungen nur noch sehr begrenzt verschieben lassen.

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  1. Schein oder Sein?
  2. Ein dynamischer Markt
  3. DSL – ein langsam alternder Platzhirsch
  4. Kabel – Totgesagte leben länger
  5. Glasfaser – Hoffnung für Stadt und Land
  6. LTE – Wegbereiter ohne Zukunftsaussicht
  7. Fazit

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