Schwerpunkte

EU-Kommission

Reaktionen auf E-Privacy Verordnung

11. Januar 2017, 09:34 Uhr   |  Markus Kien | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Eco fordert Nachbesserung

© Eco

Oliver Süme, Eco-Vorstand Politik & Recht

Der Eco, mit mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen, nach eigenen Angaben größter Verband der Internetwirtschaft in Europa, steht den Bemühungen der Europäischen Kommission zum Aufbau einer einheitlichen europäischen Digitalwirtschaft grundsätzlich ebenfalls positiv gegenüber.

In Bezug auf die vorgeschlagene E-Privacy-Verordnung vertritt Eco allerdings die Auffassung, dass die kürzlich verabschiedete Datenschutz-Grundverordnung bereits ein hohes Maß an Schutz der persönlichen Daten der Nutzer garantiert. Weiter heißt es: Der vorliegende Entwurf zur E-Privacy-Verordnung wirft in Bezug auf Definitionen neue Fragen auf, die bei der Realisierung einer einheitlichen Regulierung der Internetwirtschaft nicht hilfreich sind.

Oliver Süme, Eco Vorstand Politik & Recht, konkretisiert: “Um einen harmonisierten digitalen Binnenmarkt in Europa zu schaffen, ist es essenziell, eine Kohärenz zwischen den verschiedenen EU-Vorschriften zu erzielen und einer Zersplitterung entgegenzuwirken. Dafür ist entscheidend, dass die neue E-Privacy-Verordnung nicht mit den ausgewogenen horizontalen Definitionen in der Datenschutz-Grundverordnung im Widerspruch steht.”

Seite 3 von 3

1. Reaktionen auf E-Privacy Verordnung
2. Scharfe Kritik des BVDW
3. Eco fordert Nachbesserung

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Datenschutzverordnung lässt viele Firmen kalt
Die neue Rolle der Internet Service Provider
Privacy Shield und Brexit – Wie sicher sind EU-Daten?
Grundlage für Datentransfers in die USA geschaffen
Recht und Ordnung für die Cloud

Verwandte Artikel

BITKOM e. V., eco - Verband der Internetwirtschaft e.V., eco-Verband, Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.