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Deloitte-Studie

Quo vadis Telekommunikationsbranche?

27. Juli 2017, 11:22 Uhr   |  Natalie Ziebolz | Kommentar(e)

Quo vadis Telekommunikationsbranche?
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Die mobile Datenflut, neue Technologien und aufstrebende Player sorgen bis 2030 für eine Disruption im Telekommunikationsmarkt. Eine aktuelle Studie von Deloitte zeigt deshalb vier unterschiedliche Entwicklungsszenarien der Branche auf.

In nicht einmal drei Jahren wird sich die Datenflut in Deutschland unter anderem aufgrund von Technologien wie Virtual Reality erneut potenziert haben. Der VR-Markt wird in Deutschland spätestens 2020 einen Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar erreichen. Der Anteil mobil generierter Daten steigt bis dahin auf etwa 27 Prozent am Gesamtaufkommen und die Tendenz zeigt weiter nach oben. Zum Vergleich: 2013 waren es zehn Prozentpunkte weniger. Davon können Telekommunikationsunternehmen (Telco-Unternehmen) profitieren – oder eben nicht. Dynamik und Diversifizierung des Marktes machen auch abweichende Entwicklungen möglich. Mit der aktuellen Studie „To be or not to be“ zeigt Deloitte vier mögliche Entwicklungsszenarien zu künftigen Businessmodellen von Telco-Gesellschaften auf. Das Spektrum reicht dabei vom beherrschenden Generalisten bis hin zum Nischenanbieter, der vor allem von seiner Markenreputation lebt.

„Permanenter ,Change‘ ist gerade in der Telekommunikationsbranche zum Normalfall geworden. Dabei stellt sich die Frage, wohin sich die großen Netzbetreiber entwickeln werden – vor allem, da viele Leistungen wie etwa die reine Konnektivität immer stärker als Norm betrachtet werden und andere Akteure zunehmend die wertschöpfungsintensiven Segmente abdecken“, erklärt Alexander Mogg, Partner und Leiter TMT Strategy bei Deloitte.

Vier Szenarien
Insgesamt entwirft die Deloitte-Studie vier extreme, jedoch plausible Zukunftsszenarien für die heute noch nahezu marktbeherrschenden Telco-Unternehmen bis zum Jahr 2030. Das Spektrum reicht dabei von einem Ausbau und der Sicherung dieser Position über die Konzentration auf bestimmte Kompetenzbereiche und Wertschöpfungspotenziale bis hin zu einem regelrechten Abstieg, bei dem sie nur noch als Vorzeigemarke für neue, dominierende Akteure fungieren.

Generalist mit Marktmacht
In diesem Szenario besetzen und bedienen die Telco-Anbieter – wie auch derzeit – sowohl den Bereich Technik und Infrastruktur als auch die Kundenbeziehungen. Bedingungen sind die Dominanz über die wesentlichen Elemente der Wertschöpfungskette sowie direkte Beziehung zu den Kunden. Dabei ist es maßgeblich, den Nutzern hochrelevante Services und profitable Premium-Leistungen anbieten zu können. Eine Plattform dient als zentrales Tool zur Verbindung von Unternehmen, Kunden und Partnern und als Mittelpunkt im gesamten Ökosystem. Maximale Effizienz, Technikführerschaft und Innovationskraft sind unverzichtbare Voraussetzungen, um diese Rolle ausfüllen zu können.

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2. "Maschinenraum" oder "Schalterhalle"?

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