Cloud-Computing

Psychologie und Unternehmensstruktur verbauen den Weg in die Wolke

21. März 2011, 14:57 Uhr | Claudia Rayling | Kommentar(e)
© fotolia.com

Nicht das Vertrauen in die Technologie sondern Denkweisen und Prozesse in Unternehmen könnten ein Hindernis für Public-Cloud-Computing sein, wie ein Whitepaper von IDC und VMware zeigt.

Der Studie „Accelerate Hybrid Cloud Success: Adjusting the IT Mindset“ zufolge werden die nächsten zwei Jahre einen Wendepunkt bei der Adoption von Cloud-Computing in Europa bringen. Denn zwei von drei Unternehmen sehen Cloud-Computing als wesentliche Komponente für ihre diesjährige IT-Strategie. IDC prognostiziert zudem, dass die Ausgaben für Public-Cloud-Services bis 2014 eine Summe von 18,8 Milliarden US-Dollars in EMEA erreichen werden.

Die Einführung von Cloud-Computing als alternatives Model für die Bereitstellung von IT kann jedoch nur erreicht werden, wenn technologische und organisatorische Barrieren innerhalb von Unternehmen überwunden werden, warnt die Studie. Die meisten technologischen Zweifel an privaten Clouds sind mittlerweile beseitigt: Deutlich weniger Unternehmen sehen Sicherheit, Leistung und Verfügbarkeit noch als zentrale Bedenken beim Cloud Computing. Stattdessen sind es Probleme innerhalb der Unternehmen, die ein Hindernis für hybride Clouds darstellen können.

Das Whitepaper zeigt diese internen Hürden: Sie reichen von psychologischen Barrieren – dem Wissen, dass Daten nicht mehr im eigenen Rechenzentrum liegen, über die Verwischung der Rollenverteilung zwischen Infrastruktur- und Anwendungsadministration und daraus resultierender Konflikte innerhalb der IT-Abteilungen, bis hin zu dem Druck, genauso effektiv und kosteneffizient zu arbeiten, wie externe Service-Provider.

Anbieterkompass Anbieter zum Thema

zum Anbieterkompass

  1. Psychologie und Unternehmensstruktur verbauen den Weg in die Wolke
  2. Die Chancen nutzen!

Das könnte Sie auch interessieren

Anbieterkompass