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Prozessoptimierung to go

02. Juli 2014, 11:26 Uhr   |  Nicki Wruck, Leiter Cloud-Solutions im Bereich Technical-Consulting bei H&D International Group | Kommentar(e)

Prozessoptimierung to go
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Ohne eine prozessoptimierte IT sind Unternehmen heute kaum noch wettbewerbsfähig. Doch nicht immer haben sie das Know-how und die Ressourcen, um sich selbst mit der Optimierung und Entwicklung ihrer IT-Landschaft zu beschäftigen. Hier kommen professionelle Integratoren und Berater ins Spiel. Die wichtigsten Merkmale dieser Dienstleister sind Herstellerunabhängigkeit, frei kombinierbare Leistungen, langjährige Erfahrung und flexible Ressourcen.

ie meisten Unternehmen sind für ihren erfolgreichen Betrieb auf eine reibungslos funktionierende IT angewiesen. Ihr Fokus liegt auf dem eigentlichen Kerngeschäft – sich auch noch um den ganzen „IT-Kram“ zu kümmern, ist eine notwendige aber mühevolle Ablenkung vom eigentlichen Kernbusiness. Daher greifen sie häufig auf professionelle IT-Dienstleister zurück. Die Anforderungen, mit denen Kunden an diese Dienstleister herantreten, sind dabei so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. Bei einigen kommt es im Vorfeld zur Entwicklung einer individuellen Lösung darauf an, die IT-Infrastruktur zu durchleuchten: Wo gibt es Optimierungsbedarf? Was ist mit den vorhandenen Systemen möglich? Bei anderen steht ein Komplett-Outsourcing im Fokus. Hier gilt es dann bereits in der Planung, die richtigen Weichen für Integration und Betrieb zu stellen – selbstverständlich immer von der Prozess-Seite her gedacht, denn gerade diese Unternehmen werden ihre IT verstärkt als Werkzeug wahrnehmen. Manche IT-Verantwortliche haben auf der anderen Seite schon konkrete Projekte vor Augen oder von neuen IT-Trends gehört. Sie suchen nach sinnvollen Lösungsmöglichkeiten, diese in ihre IT-Landschaft einzubinden. Angesichts dieser Vielfalt der Ansprüche stellt sich die Frage, welche Szenarien sich anbieten und auf welchen Dienstleister Unternehmen dabei setzen können.

Den adäquaten Dienstleister finden

Um den Projekterfolg nachhaltig zu gewährleisten, sollten Unternehmen genau darauf achten, für welchen externen Dienstleister sie sich entscheiden und wem sie Einblicke in ihre IT gewähren. Wie gut sind seine Referenzen oder Empfehlungen? Kennt er sich in der jeweiligen Branche aus? Hat er das Personal in dem Zeitraum und an dem Ort verfügbar, wo und wann es benötigt wird? Verfügt er über das notwendige Know-how? Gerade bei verschiedenen Branchen ist es für den Projekterfolg entscheidend, deren Rahmenbedingungen und interne Prozesse zu kennen. In der Finanzbranche beispielsweise gehen zu fest definierten Uhrzeiten Börsennotierungen ein – in diesem Zeitraum Änderungen am System durchzuführen, wäre für ein Finanzunternehmen katastrophal. Daher sind Branchenschwerpunkte und -spezialisierungen der IT-Dienstleister bei der Auswahl zu berücksichtigen. Es ist wichtig, dass sie die Bedürfnisse und Ansprüche des jeweiligen Unternehmens verstehen und auf Augenhöhe mit dem Kunden agieren. Nur so kann eine funktionierende Zusammenarbeit erfolgen.

Die Seriosität von Dienstleistern zeigt sich häufig schon in den ersten Gesprächen: Die Beratung erfolgt im besten Fall sachlich, realistisch und zielorientiert – frei von übereifrigem „IT-Aktionismus“. Je nach Fertigungstiefe des jeweiligen Projektes sollten auch flexibel gestaltete Verträge im Mittelpunkt stehen. Leistungsscheine und Service-Level-Agreements bieten zwar eindeutige Regelungen für beide Seiten, doch der Auftraggeber sollte in jedem Fall gründlich prüfen, wie steuerungsfähig und flexibel er mit der anvisierten Lösung wirklich bleibt. Herstellerunabhängigkeit und die Möglichkeit, nach Vertragsende ohne hohe Aufwände und Kosten zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sind nur einige der Parameter.

Ist eine langfristige Zusammenarbeit anvisiert, empfiehlt es sich, bei Bedarf eine Nachjustierung der Verträge und Vereinbarungen vorzunehmen, falls sich die Ansprüche im Projektverlauf ändern.

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2. Freie Kombinierbarkeit für maximale Flexibilität

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