Unified-Communications

Pro IP-Centrex contra TK-Anlage

7. Juni 2011, 14:15 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Interview mit Christian Renze, CNT

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Christian Renze, Vorstand bei CNT.
© CNT

funkschau: IP-Centrex liegt als virtuelle TK-Anlage voll im Cloud-Trend. Haben im Unternehmen platzierte TK-Systeme überhaupt noch Zukunft?
CNT:Unternehmen werden ihre Telefonanlage künftig als Dienstleistung aus dem Internet beziehen. Davon sind wir überzeugt. Denn die Vorteile gegenüber lokalen TK-Systemen überwiegen sowohl für kleine als auch große Unternehmen. Zudem werden wichtige Voraussetzungen wie ein schneller und zuverlässiger Internetzugang von immer mehr Unternehmen erfüllt.

funkschau: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Vorteile beziehungsweise Nachteile lokaler TK-Systeme?
CNT:Bei der Mobilfunk-Integration, der Einbindung von Telearbeitsplätzen und bei der Flexibilität im Unternehmenswachstum erreichen lokale TK-Systeme schnell ihre Grenzen. Bei Sonderfällen wie der Integration von Frankiermaschinen punkten allerdings TK-Systeme mit herkömmlichen Telefonanschlüssen. Außerdem funktionieren sie auch bei schlechter Internet-anbindung.

funkschau: Wie verhält es sich mit den Vor- beziehungsweise Nachteilen bei IP-Centrex?
CNT: Mobilität, standortübergreifende Teamarbeit oder Skalierbarkeit sprechen für das IP-Centrex-Modell. Wer die Telefonanlage als Dienstleistung aus dem Internet nutzt, folgt gleichzeitig dem Trend zum Outsourcing. Hürden sind im Einzelfall die Qualitätsanforderungen an die Internetanbindung und an das lokale Netzwerk.

funkschau: Mit welchen Argumenten wollen Sie ITK-Entscheider von genau Ihrer TK-Lösung überzeugen?
CNT: „CNT Call Manager“ ist eine Neuentwicklung, die viele technische Probleme älterer Lösungen überwindet. Am wichtigsten sind Kunden hohe Sprachqualität, Kompatibilität mit unterschiedlichsten Endgeräten und zuverlässige Fax-Integration. Zudem bieten wir einen risikolosen Migrationsprozess, der eine Parallel-installation und eine Testphase ermöglicht.

funkschau: Wie sichern Sie die Verfügbarkeit der TK-Dienste und welche Redundanz-Konzepte bieten sie an?
CNT: Unsere Kunden erhalten IP-Centrex und redundante Internetanbindungen aus einer Hand. Darüber hinaus verfügt CNT-Call-Manager über ein flexibles Backup-Routing. Bei Nicht-Erreichbarkeit eines Anschlusses ermöglicht dies die Weiterleitung an andere Standorte, Callcenter oder Mobilfunkgeräte. So sichern wir mögliche Verbindungsausfälle ab.

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  1. Pro IP-Centrex contra TK-Anlage
  2. Interview mit Christian Renze, CNT
  3. Interview mit Marcus Otto, Nfon
  4. Interview mit Heiz-Jürgen Eßer, QSC
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