Studie zu UCC-Strategien 2012

PAC/Berlecon: Der moderne Arbeitsplatz wird zum Top-ITK-Thema

29. März 2012, 10:07 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Hoher Bedarf an UCC und Mobilität

Der Einsatz von Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit 2010 und 2012.
© PAC

Eine dynamische Entwicklung zeigt sich auch bei den Endgeräten: Enterprise-Mobility ist hier das beherrschende Thema. Mobile Endgeräte sind fester Bestandteil des Unternehmensalltags: Nahezu jedes Unternehmen setzt heute Smartphones ein, knapp 30 Prozent haben sogar einen Großteil der Mitarbeiter damit ausgestattet. Fast jedes zweite Unternehmen setzt bereits Tablet-PCs ein und knapp 20 Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten zwei Jahren erstmals Tablet-PCs anschaffen.

„Diese Resultate sprechen für einen erheblichen Bedarf an UCC-Lösungen, um trotz der zunehmenden Vielfalt an Anwendungen und Endgeräten eine hohe Effizienz bei der Zusammenarbeit zu gewährleisten und die Usability für die Endanwender zu verbessern“, erläutert Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst beim Marktanalyse- und Beratungsunternehmen PAC. Allerdings werden Investitionen in neue Anwendungen von den meisten Unternehmen immer noch ad hoc entschieden und nicht langfristig strategisch geplant.

So ist es laut Stiehler nicht verwunderlich, dass UCC-Lösungen bislang nur von etwa zwölf Prozent der ITK-Anwenderunternehmen vollständig umgesetzt wurden. Zwar haben mehr als 60 Prozent der Unternehmen mit der Umsetzung von UCC-Lösungen begonnen, doch in den meisten Fällen wurden diese bislang nur teilweise oder als Teststellung realisiert.

Stiehler fordert: „Die Unternehmen müssen Kommunikation und Zusammenarbeit strategisch angehen. Ansonsten steigt das Risiko neuer Insellösungen. Mit einem Anwendungs- und Gerätezoo ist der Zusammenarbeit nicht gedient. Er sorgt letztlich für einen hohen Administrationsaufwand und frustrierte Anwender.“

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  1. PAC/Berlecon: Der moderne Arbeitsplatz wird zum Top-ITK-Thema
  2. Hoher Bedarf an UCC und Mobilität
  3. Anbieter müssen nachbessern
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