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Produktives Arbeiten

Optimale Employee Experience trotz Krise

13. November 2020, 07:30 Uhr   |  Autor: Tim Minahan / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)

Optimale Employee Experience trotz Krise
© Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch wenn sich unsere Arbeitsweise in den letzten Monaten drastisch verändert hat, ist es immer wichtig, Mitarbeitern mit der nötigen Freiheit und dem Equipment auszustatten, damit sie produktiv arbeiten können. Wie Unternehmen für ihre Belegschaft die optimalen Arbeitsbedingungen schaffen können.

Heute ist es kaum mehr vorstellbar, den Arbeitsplatz mit nur einem einzigen Ort zu verbinden. Mittlerweile halten Esstische, Parks und Cafés ebenso als Arbeitsplatz her wie das eigene Heimbüro. Zu Beginn des Corona-bedingten, spontanen Massenumzugs ins Homeoffice, betrachteten viele Unternehmen die Telearbeit als eine kurzfristige Lösung, doch entscheiden sich immer mehr Organisationen dafür, sie zu einem langfristigen Bestandteil ihrer Kultur zu machen. Warum? Weil es funktioniert – sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.

Raum schaffen für Produktivität

Im Rahmen einer von Citrix in Auftrag gegebenen Studie, gaben 74 Prozent der befragten deutschen Arbeitnehmer an, dass sie zuhause mindestens genauso oder sogar produktiver arbeiten als an ihrem traditionellen Arbeitsplatz im Büro. Weitere Vorteile von Remote Work sehen die Befragten unter anderem in der Einsparung der Zeit, die sie unter normalen Umständen auf Arbeitswegen beziehungsweise mit Pendeln zubringen würden. Außerdem gaben 31 Prozent an, sie könnten sich in ihren eigenen vier Wänden wesentlich besser konzentrieren. Doch ganz unabhängig, welchen Ort die Mitarbeiter zu ihrem präferierten Arbeitsplatz ernennen: Um einen hohen Grad an Produktivität erreichen zu können, müssen sie Zugang zu einem Arbeitsbereich haben, an dem sie nicht durch eine Vielzahl an Apps oder anderen Störfaktoren abgelenkt werden, sondern der Konzentration, Schaffensfreude und Kreativität fördert. Erst wenn die Arbeitsbedingungen nach den Vorstellungen der Mitarbeiter geschaffen werden, kann Produktivität entstehen.

Lange Zeit glaubten viele Unternehmen, dass es für eine höhere Produktivität Technologie braucht, die den Output steigert. Doch diese Zeiten haben sich geändert und der Fokus hat sich verschoben. Dieser liegt heute vielmehr darauf, einen Raum für Mitarbeiter zu schaffen, in dem sie, ihre Arbeitsweisen, ihr Potenzial und ein produktives Vorgehen höchste Priorität hat. Aus einer aktuellen Quartz-Studie geht hervor, dass Arbeitnehmer vor allem dann kreativ und innovativ sein können, wenn ihre Arbeitgeber sie mit der passenden, modernen Workspace-Technologie ausstatten (80 Prozent) sowie flexible Arbeitsmodelle etablieren (77 Prozent).

Komplexität entzerren und Hintergrundrauschen reduzieren

Der Alltag eines Mitarbeiters kann – je nach Struktur und Digitalstrategie des Abreitgebers – zu einem unübersichtlichen, komplexen Unterfangen werden. Denn zum einen verwenden Mitarbeiter oftmals mehr als ein Dutzend Anwendungen, um ihrer Arbeit nachzugehen – davon allein vier oder mehr, nur um einen einzigen Vorgang abzuschließen wie das Einreichen von Spesen, das Buchen von Dienstreisen oder die Einreichung von Bestellungen. Außerdem verbringen Mitarbeiter im App-Dschungel mindestens 20 Prozent ihrer Arbeitszeit damit, Informationen und Daten zu suchen, die sie für ihre Arbeit benötigen. Hinzu kommt, dass sie durchschnittlich etwa alle zwei Minuten durch eine Chatnachricht oder eine Anwendungsmeldung unterbrochen werden.

Moderne, Team-orientierte Kollaborations-Tools tragen zu dieser Komplexität bei, indem sie Mitarbeiter dazu zwingen, einen weiteren Kanal in ihre Arbeitsroutine zu integrieren, der nur noch mehr Meldungen und Unterbrechungen verursacht. Neben dieser Problematik treten nun auch Krisen-bedingte Herausforderungen wie von zuhause arbeitende Ehepartner oder Mitbewohner, Kinder, die über E-Schooling unterrichtet werden und eingeschränkte Räumlichkeiten auf den Plan. Diese Hürden bedürfen einer neuen Perspektive auf das moderne Arbeiten und die dazugehörige Technologie.

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2. Keine Frustration aufkommen lassen

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