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Null Reaktion ist out

30. August 2019, 09:48 Uhr   |  Autor: Sabine Narloch

Null Reaktion ist out
© funkschau

Dass eine Bewerbung in der analogen Schublade verschwindet, dürfte heutzutage wohl nicht mehr oft vorkommen. Dafür dümpeln Bewerbungsschreiben mitunter in E-Mail-Postfächern vor sich hin – und werden möglicherweise nie beantwortet. HR-Abteilungen sind gefragt, neue Tools einzuführen und zu nutzen.

Einerseits „unprofessionelles Verhalten“, „lange Wartezeit“, „null Reaktion“, andererseits „schneller Prozess“, „extrem rasche Reaktion auf die Bewerbung“, „wie am Schnürchen“: Zwischen diesen beiden Extremen bewegen sich auf der Plattform kununu.com die Statements, die Bewerber über Unternehmen abgegeben haben, bei denen sie sich auf eine Stelle beworben hatten. Doch ob positives oder negatives Feedback: Wie ein roter Faden ziehen sich die Aspekte Zeit und Kommunikation durch die Aussagen auf der Bewertungsplattform. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt im War for Talents dürfte somit sein, dass der Bewerbungsprozess für den Kandidaten am „anderen Ende der Leitung“ als möglichst angenehm empfunden wird. Denn es handelt sich dabei um den Erstkontakt und der ist letztlich gleichzusetzen mit dem berühmten ersten Eindruck, der zählt.

Moderne HR-Tools können Personalabteilungen dabei unterstützen, den Überblick zu behalten über hunderte von Bewerbungen, den jeweiligen Prozessstatus und die Verwaltung der Bewerber. Auch die Kommunikation kann aus solchen Systemen heraus erfolgen; dadurch wird vermieden, dass Kandidaten die oben erwähnte „null Reaktion“ beklagen müssen.

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1. Null Reaktion ist out
2. HR noch zögerlich
3. KI in der Personalarbeit?

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