Lync Server 2010

Neue Perspektiven für Unified Communications

12. November 2010, 10:24 Uhr | Von Johann Deutinger, Ferrari-Electronic und Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Der Worst-Case für Microsoft-Lync

Das Problem von Lync-Server-2010 ist, dass er auf eine Welt trifft, die nicht für die Lösung bereit ist. Das fängt bei der Client-Software an. Er ist ein todschickes Tool, basierend auf Microsofts Silverlight-Technologie. Doch was bei den Demos der Microsoft-Partner toll aussieht, wird möglicherweise die Marktteilnehmer, insbesondere die IT- und TK-Dienstleister, noch vor große Herausforderungen stellen.

Microsoft hat schon mit dem Office-Communications-Server-R2 nur noch das SIP-Protokoll (Session-Initiation-Protocol) unterstützt. Damit ist den Bedürfnissen nordamerikanischer Unternehmen vielleicht Genüge getan, aber europäische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, wie sie die Faxkommunikation bei hoher Dienstqualität abdecken können. Auch wenn einige Unternehmen Fax als Nebenkriegsschauplatz betrachten, spricht fast immer und überall zumindest ein triftiger Grund gegen die Abschaffung: Der Kunde nutzt es. Wann immer ein Kunde schnell und sicher Dokumente an ein Unternehmen senden möchte,
seien es Bestellungen, Stornierungen, Kündigungen oder Belege, schickt er bevorzugt ein Fax. Und wer nicht auf der Welle empfängt, auf der die Kunden senden, sieht „alt" aus.


  1. Neue Perspektiven für Unified Communications
  2. Der Worst-Case für Microsoft-Lync
  3. Der Best-Case für den Lync Server
  4. Ein Umdenken im UC-Markt
  5. Fazit und Ausblick
  6. Studie: UC-Investitionen werden nun nachgeholt
  7. Interview: Lync-Server als PBX-Killer?

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