Schwerpunkte

Internet der Dinge

Netzanforderungen für das IoT

03. Juni 2016, 09:24 Uhr   |  Autor: Sylvain Fabre / Redaktion: Diana Künstler | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Expertenkommentar Intel: Das Netz wird intelligenter

Christian Lamprechter Intel
© Intel

Christian Lamprechter, Geschäftsführer und Country Manager Central Europe, Intel Deutschland

Das Internet der Dinge beeinflusst bereits heute viele Bereiche des Alltags indem zunehmend alles mit allem vernetzt ist. Die Entwicklung schreitet weiter rasant voran – sei es im Bereich Wearables, die unseren Gesundheitszustand und unsere Leistungsfähigkeit messen und helfen zu verbessern – oder bei Drohnen, die in Industrieanwendungen oder bei Wartungsaufgaben immer mehr anstehende Aufgaben selbstständig übernehmen können. Dies alles dank intelligenter Vernetzung und innovativer Software, wie zum Beispiel der Kollisionsvermeidung, die ein autonomes Navigieren ermöglichen. Und nicht zuletzt werden all diese Szenarien durch Analysen in Echtzeit in extrem leistungsfähigen Rechenzentren erst so richtig intelligent. Die Milliarden vernetzten Smart Devices, personalisierte Services mit hohem Datenaufkommen sowie zukunftsweisende Cloud-Anwendungen haben alle ein ebenso intelligentes wie leistungsfähiges Netz zugrundeliegend. 

Neben drahtgebundenen Breitbandnetzen – Kupfer und Glasfaser – spielen vor allem die mobilen Netze eine bedeutende Rolle: Dank Bandbreiten bis in den Gigabitbereich bietet die neue Mobilfunk-Generation 5G nicht nur eine 10-mal höhere Übertragungsgeschwindigkeit, sondern ermöglicht auch deutlich geringere Reaktionszeiten als der derzeitige LTE-Standard. Der Übergang hin zu 5G bringt die Bereiche Internet der Dinge mit Computing und Kommunikation auf den nächsthöheren Level. 

Der signifikante Zuwachs an Kapazität bei geringerem Stromverbrauch lässt das Netz als Ganzes intelligenter werden. Geräte und Maschinen kommunizieren effizient miteinander und übertragen rechenintensive Datenmengen in Echtzeit. Zudem lassen sich Computing-Ressourcen bedarfsgerecht aufteilen, sodass intelligente und kontextsensitive Services etabliert werden können. Dank schneller Mobilfunkverbindungen werden Einsatzszenarien, wie beispielsweise selbstfahrende Autos mit intelligenter Verkehrsführung, smarte Städte oder Innovationen im vernetzten Gesundheitswesen Realität.

Die neue Mobilfunk-Generation 5G ebnet den Weg für die rasche Weiterentwicklung des Internets der Dinge, stellt sichere und zuverlässige Grundlagen für Cloud-Computing bereit und prägt das mobile Leben und die weitere globale Digitalisierung.

Seite 4 von 6

1. Netzanforderungen für das IoT
2. Intelligentere Netze für mehr Stabilität
3. Expertenkommentar Greatech: Sigfox als Alternative zum Mobilfunknetz
4. Expertenkommentar Intel: Das Netz wird intelligenter
5. Expertenkommentar Telefónica: Die Bedeutung von Mobilfunknetzen für das Internet der Dinge
6. Expertenkommentar Vodafone: Das Internet der Dinge braucht Gigabit

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

INTEL GmbH, GREATech GmbH, Vodafone D2 GmbH, Vodafone AG & Co. KG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Huawei Technologies Deutschland GmbH, Gartner Inc.