Unified-Communications

Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

16. Juni 2011, 13:54 Uhr | Marc-Aurel Reif, selbstständiger Unified-Communications-Berater, www.mareif.de. | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Überall heißt nicht stets erreichbar zu sein

Mehr Struktur im Tagesablauf hilft, Aufgaben effizient zu Ende zu bringen und wirkt der Zerfledderung entgegen. Nach dem Telefonat abends zu Hause mit Übersee besteht die Kunst darin, sich auf diese geplante Aufgabe zu konzentrieren und im Anschluss nicht noch ein Dutzend weiterer Nachrichten zu bearbeiten.

Es mag sinnvoll sein, am Sonntagabend einen Blick auf das elektronische Postfach zu werfen, um am Montagmorgen nicht gleich in einer E-Mail-Flut unterzugehen. Hier gilt es, sich einen festen Zeitraum dafür einzuplanen und den erwähnten Pingpong-Effekt zu vermeiden; es wird immer häufiger vorkommen, dass auch am Wochenende umgehend eine Antwort auf die eben bearbeitete Nachricht erfolgt. Diese darf dann bis zum nächsten Tag warten.

Fazit: Unified-Communications-Lösungen sind eine große Hilfe, Unternehmenskommunikation und Zusammenarbeit stark zu verbessern, zu vereinfachen und Kommunikation intelligenter zu gestalten. Für das Abschalten zwischendurch ist der Nutzer selbst verantwortlich. Dabei gilt: Durch UC-Lösungen gewonnene Freiräume sollten nicht immer sofort mit neuen Aufgaben gefüllt werden.

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  1. Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen
  2. Fließende Grenzen zwischen Business- und Privat-Leben
  3. Unified-Communications richtig einsetzen
  4. Überall heißt nicht stets erreichbar zu sein
  5. Wie „gläsern“ werden die Mitarbeiter?
  6. Expertenkommentar: Bedenken gegen UCC-Technologien

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