Simultaninterview

Nachgehakt: Investitionsschutz bei TK-Anlagen

2. Mai 2011, 13:07 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 5

Panasonic

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Jens-Michael Pohl, Manager System-Engineering bei Panasonic.
© Panasonic

funkschau: Welche Herausforderungen sind bei IP-TK-Anlagen mit mehr als 100 Nebenstellen derzeit zu bewältigen?
Jens-Michael Pohl: Die Herausforderung besteht in erster Linie in der Planung. Aktuelle Netzwerkkomponenten im Businessbereich sind in der Regel VoIP-ready und unsere Systeme bieten die volle Unterstützung, VoIP richtig zu nutzen. Somit hat der Partner die Aufgabe, einen Überblick über das System zu bekommen, die möglichen kritischen Punkte zu finden und dem Kunden eine optimale Lösung für sein Business zu bieten.

funkschau: Mit welchen technischen Ansätzen bekommen Sie die Aufgabenstellungen in den Griff?
Jens-Michael Pohl: In erster Linie bereiten wir für unsere Partner Vorschläge vor. Unsere Dokumentation bietet für viele Einsatzszenarien vollständige Lösungsansätze. Bei komplexen Projekten hat der Partner die Möglichkeit über unseren Pre-Sales Unterstützung anzufordern – hier wird das Projekt analysiert, der Partner erhält Lösungswege vorgeschlagen, so dass die Umsetzung kompetent erfolgen kann.

funkschau: Was ist die aktuell passende TK-Lösung aus Ihrem Portfolio für mittlere und große Unternehmen?
Jens-Michael Pohl: Handelt es sich hier um einen dezentral arbeitenden Kunden, bieten wir mit den NCP-Plattformen Ver-netzungsmöglichkeiten für bis zu 100 Standorte. Alternativ können mit unserem Enterprise-Kommunikationsserver TDE600 bis zu 1.000 Ports verwaltet werden. Je nach Anforderung ist es auch hier möglich, diese Systeme zu vernetzen. Alle Systeme von Panasonic bieten neben der reinen IP-Telefonie, auch klassische Anbindungen für analoge Nebenstellen, Türsprechstellen, Relais oder Sensoren.

funkschau: Gibt es Alleinstellungsmerkmale, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern absetzen?
Jens-Michael Pohl: Einheitlicher Funktionsumfang und Programmierung über alle Systeme helfen, auch komplexe Systeme verschiedener Größen zu planen. Auf der Hardwareseite bietet Panasonic Systeme, die aufgrund der hohen Stabilität und Ausfallsicherheit geschätzt werden. Der Panasonic-Partner hat über die Support-Website Zugriff auf vielfältige Dokumente, die ihm bei der Installation und der Fehleranalyse helfen. Sollte der Partner weitere Informationen benötigen, bieten wir über unsere Support-Channels weitere Unterstützung.

funkschau: Welche Voraussetzungen auf Netzwerkseite sind für den EinsatzIhrer IP-TK-Anlage in den Unternehmen zu schaffen?
Jens-Michael Pohl: Die Situation im VoIP-Umfeld hat sich in den letzten Jahren deutlich entspannt. Fragen nach QoS, Redundanz oder Sicherheit lassen sich problemlos mit un-seren Systemen beantworten. Der Schutz vor Datenverlust durch Datensicherung auf der SD-Karte des Systems, lässt sich durch ein einfaches Backup herstellen. Die Anfragen nach Redundanz kommen sehr häufig aus dem IT-Umfeld, wo aus der Historie stabile Systeme redundant ausgelegt werden müssen. Unsere Kommunikationssysteme bieten bereits ohne Redundanz eine Stabilität, die mit einem Standard-Server nur mit hohem Aufwand erreichbar wäre.


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