Simultaninterview

Nachgehakt: Investitionsschutz bei TK-Anlagen

2. Mai 2011, 13:07 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Avaya

Markus Härtner, Geschäftsführer bei Avaya Deutschland.
© Avaya

funkschau: Welche Herausforderungen sind bei IP-TK-Anlagen mit mehr als 100 Nebenstellen derzeit zu bewältigen?
Markus Härtner: Die TK-Anlage ist ein Bestandteil eines Verbundes aus Realtime- und Non-Realtime-Kommunikations-kanälen zu sehen. Damit muss sie sich in diverse andere Kommunikationsabläufe integrieren. Für den Benutzer bedeutet dies, dass er ein effizientes User-Frontend benötigt, um bestehende Kommu-nikationsströme zu bündeln und offen für neu aufkommende Medien zu sein.

funkschau: Mit welchen technischen Ansätzen bekommen Sie die Aufgabenstellungen in den Griff?
Markus Härtner: Avayas Ansatz basiert auf einem modularen SIP-basierten Kommunikationsframework, welches individuell für Kunden und Lösungen zusammen-gestellt werden kann. Offene und standardisierte Schnittstellen ermöglichen es zudem, Applikationen sowie 3rd-Party-Produkte unternehmensweit jederzeit schnell und einfach hinzuzufügen.

funkschau: Was ist die aktuell passende TK-Lösung aus Ihrem Portfolio für mittlere und große Unternehmen?
Markus Härtner: Für kleine und mittlere Unternehmen vereint „Avaya Aura Midsize Enterprise“ als All-in-One-Architektur bis zu 1.000 Teilnehmer auf einem einzigen virtua-lisierten Server. Als hoch skalierbare Architektur lassen sich bis zu 250.000 Teilnehmer integrieren. Voice und Video, Presence-Services, Conferencing, Callcenter sowie Unternehmensapplikationen können zudem modulweise integriert und für alle User zentral bereitgestellt werden.

funkschau: Gibt es Alleinstellungsmerkmale, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern absetzen?
Markus Härtner: Die Avaya-Aura-System-Plattform bietet auf Basis der virtualisierten Komponenten einen vergleichsweise geringen Footprint, kurze Installationszeiten sowie eine einheitliche Support-Plattform für alle Produkte. Zudem stellt Avaya-Flare-Experience eine völlig neue intuitive Benutzeroberfläche über alle Kanäle zur Verfügung und vereinfacht die Dokumentation aller Aktivitäten in ihrem Kontext.

funkschau: Welche Voraussetzungen auf Netzwerkseite sind für den EinsatzIhrer IP-TK-Anlage in den Unternehmen zu schaffen?
Markus Härtner: Die Netzwerkinfrastruktur muss für den Transport von VoIP befähigt sein. Dazu gehören die durchgängige Unterstützung von QoS-Mechnismen durch alle Netzwerkkomponenten und die notwendigen Einstellungen zur Priorisierung des Sprachverkehrs im LAN und WAN. Unser Professional-Service-Team und so genannte VoIP-Readiness-Checks zur Sprachtauglichkeit unterstützen die Kunden bei der Planung und Einrichtung des Netzwerkes. VoIP-Monitoring-Tools, wie Prognosis von unserem Partner Integrated Research, sind heute bereits Standard im Netzbetrieb und stellen die Qualitätsüberwachung im laufenden Betrieb sicher.


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