Simultaninterview

Nachgehakt: Investitionsschutz bei TK-Anlagen

2. Mai 2011, 13:07 Uhr | Markus Kien | Kommentar(e)
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Jürgen Signer, Geschäftsführer bei Aastra Deutschland.
© Aastra

Wie sorgen die Hersteller dafür, dass Investitionen in TK-Systeme mit mehr als 100 Nebenstellen zukunftssicher sind? Fünf Fragen an führende Hersteller.

funkschau: Welche Herausforderungen sind bei IP-TK-Anlagen mit mehr als 100 Nebenstellen derzeit zu bewältigen?
Jürgen Signer: Für mittlere und große Unternehmen ist Unified-Communications bereits ein ganz wichtiges Thema. Je nach Betrieb und Mitarbeiterzahl stehen dabei ganz unterschiedliche Dienste im Vordergrund, seien es Chat- oder Präsenz-Funktionen, die Einbindung mobiler Mitarbeiter über FMC oder aber die Kommunikation mittels Videokonferenzen. Verfügt das Unternehmen über mehrere Standorte, müssen diese natürlich transparent vernetzt sein.

funkschau: Mit welchen technischen Ansätzen bekommen Sie die Aufgabenstellungen in den Griff?
Jürgen Signer: Sowohl die Kommunikationssysteme als auch die Applikationen von Aastra zeichnen sich durch ihre hohe Modularität aus. Sie können dadurch an die Anforderungen der Kunden individuell angepasst werden. Da Aastra konsequent auf offene Standards setzt, können verschiedene Applikationen, Technologien und Systeme auch anderer Hersteller zu einer durchgängigen Lösung verknüpft werden.

funkschau: Was ist die aktuell passende TK-Lösung aus Ihrem Portfolio für mittlere und große Unternehmen?
Jürgen Signer: Auf der CeBIT 2011 hat Aastra eine neue All-in-One-Kommunikationsserver-Familie vorgestellt, die Aastra 400. Das Flaggschiff der Serie, die Aastra 470, bietet Unternehmen mit bis zu 600 Nebenstellen eine UC-Plattform. Sie vereinigt in einer einzigen Hardware einen Telefonieserver, Gateways und einen Applikationsserver. Für Großunternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitern hat Aastra außerdem die beiden ITK-Systeme Aastra 5000 und MX-One im Portfolio.

funkschau: Gibt es Alleinstellungsmerkmale, mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern absetzen?
Jürgen Signer: Die Aastra 470 verfügt neben einem Telefonie- über einen integrierten Applikationsserver. Auf ihm sind alle UC-Applikationen – SMS, Chat, Callcenter, Collaboration, Videotelefonie, Mobilität via Dect und Fixed-Mobile-Convergence, Directory-Integration – bereits vorinstalliert. Alle Kommuni-kationsformen lassen sich je nach Bedarf per Lizenz freischalten. Sie sind einfach zu konfigurieren und bedienen.


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