Simultaninterview

Nachgehakt: Die Zukunft der Unternehmenskommunikation

18. Januar 2012, 15:25 Uhr | Von Markus Kien | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

C4B

Michael Schreier, Vorstand Marketing und Vertrieb bei C4B Com For Business.
© C4B

funkschau: Wie steht es Ihrer Meinung nach um die Interoperabilität von UCC-Komponenten verschiedener Anbieter untereinander und der Möglichkeit zur Erweiterung bestehender ITK-Systeme?
Michael Schreier: Unternehmen sind am besten beraten, wenn sie auf eine softwarebasierte UCC-Komplettlösung setzen, die sich nahtlos in die bestehende ITK-Infrastruktur integrieren und an die individuellen Kommunikations- und Arbeitsabläufe eines Unternehmens anpassen lässt. Sie bietet Kunden langfristig die größtmögliche Interoperabilität und Kompatibilität, wenn sie plattformübergreifend und herstellerunabhängig ist.

funkschau: Zur Frage UC/UCC in Eigenregie versus Dienstleistung aus der Cloud – was ist die bessere Wahl, wozu würden Sie raten?
Schreier: Heutige Cloud-Konzepte zielen darauf ab, möglichst keine Komponenten beim Kunden vor Ort zu installieren. Wer jedoch Wert auf Integration seiner Anwendungen und Geschäftsprozesse sowie hohe Arbeitseffizienz legt, kann mit On-Premise-Lösungen den deutlich höheren Nutzen erzielen. Immer mehr Kunden entscheiden sich für einen Mittelweg und mischen die besten Ansätze beider Welten.

funkschau: Wie wird der Hype um Social-Media das UCC-Thema beeinflussen?
Schreier: Eine Social-Media-Integration in UC-Lösungen kann möglicherweise sinnvoll sein, wenn ein direkter Endkundenkontakt für das Geschäft benötig wird. Ein konkretes Einsatzszenario sehe ich derzeit aber nicht. Bei unseren Kunden spielt eine Social-Media-Integration derzeit keine Rolle, da der Fokus auf effizienter Business-kommunikation liegt und hier unmittelbare Einsparungspotenziale und Produktivitätsverbesserungen erzielt werden.

funkschau: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie einem ITK-Verantwortlichen für die Einführung von UCC?
Schreier: Am Anfang steht die Planungs- und Beratungsphase, in der sich Unternehmen Gedanken über die Organisation von Kommunikations- und Geschäftsabläufen sowie der ITK-Architektur machen. Danach folgt die Implementierungs- und Integrationsphase. Diese wird in der Regel von einem Dienstleister umgesetzt. Bevor die Roll-out-Phase beginnt, sollten die Lösung noch ausführlich getestet und die Mitarbeiter geschult werden.

funkschau: Bitte geben Sie eine Kurzcharakteristik Ihres Unternehmens und benennen Sie die Komponenten Ihrer UCC-Lösung.
Schreier: Die Lösungen von C4B integrieren sich nahtlos in bestehende Anwendungen und Infrastrukturen. Dabei werden Telefon, Handy, Fax, Voicemail, SMS und Instant-Messaging vereint und mit Präsenzinformationen kombiniert. Die Lösung „XPhone“ von C4B umfasst die Anbindung von praktisch allen Kontaktdatenbanken, Unified-Messaging, Telefonie-Integration (CTI) sowieAuto-Attendant (Automatische Telefonzentrale und Vermittlung), Präsenzmanagement, Instant-Messaging und die Integration mobiler Endgeräte.

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