Smart-Metering

Mit Smart-Grids auf Nummer sicher

28. März 2011, 13:31 Uhr | Joachim Dressler, Sierra Wireless. | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 4

Fernüberwachung und Diagnose-Tools

Mit Millionen Kunden, die von einem zuverlässigen Stromnetz und einer tadellosen Messung des Verbrauchs abhängig sind, benötigen Energieversorgungsunternehmen eine Reihe von Fernüberwachungs- und Diagnose-Tools, die Smart-Grid-Anwendungen warten und überwachen. In einer offenen Umgebung sollte das drahtlose Netzwerk eine Reihe von standard-basierten sowie proprietären Endgeräten überwachen und steuern. Für die Konfiguration der Geräte und Anwendungen ist eine Firmware-Over-the-Air-Programmierung (FOTA) die beste Wahl. Tauchen Störungen auf, müssen sowohl das Netzwerk als auch die Geräte in der Lage sein, diese selbständig zu beheben. Allerdings wird sich kein Energieversorger so viel Personal leisten können, um jede noch so kleine Störung selbst zu beheben. Die Unterstützung sowie das Know-how zum reibungslosen Betrieb müssen daher von den Herstellern und Netzbetreibern kommen.

Die Zeiten, in denen Standard-Protokoll-Analysen genügten, um das Drahtlosnetzwerk aufzusetzen und aufrechtzuerhalten, sind vorbei. Heute gibt es unterschiedliche Anwendungen und Services für industrielle Nutzer, die zuvor nur den Mobilfunkbetreibern vorbehalten waren. Unternehmen sind nun in der Lage, mithilfe von M2M-basierten Internet-Portalen ihre Netzwerke und jedes mobile Gerät mit Dienstprogrammen entweder direkt oder über einen Managed-Service-Provider sicher zu verwalten. Solche Portale bieten M2M-Echtzeit-Zugriff auf den Netzwerkstatus, wodurch Hacker-Angriffe oder andere technische Fehler schnell erkannt und behoben werden können.

Die richtigen Wireless-Management-Tools sind imstande, die Bereitstellung, Verwaltung und Fehlerbehebung von Remote-Geräten zu vereinfachen. Das ermöglicht es Energieversorgern, ihr Netzwerk (drahtlose Gateways und Endgeräte) von einem oder mehreren Standorten zu steuern und zu überwachen. Dies verringert letzten Endes die assoziierten Betriebs- und Reisekosten der Techniker; außerdem besteht jederzeit die Möglichkeit, Software-Aktualisierungen durchzuführen, um die Sicherheit der Datenübertragung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollten die Mitarbeiter eines Unternehmens nur soweit auf Kundendaten Zugriff haben, wie sie diese für ihre tägliche Arbeit benötigen. Bei den meisten Systemen lassen sich auch verschiedene Zugangsberechtigungen für Mitarbeiter einrichten.

Mit einem bidirektional aufgebauten Netzwerk und einer robusten Infrastruktur können Versorger nicht nur die Energieversorgung optimieren, sondern auch die Basis für eine geschützte Datenübertragung schaffen. Die Versorgungswirtschaft muss nun sichere Lösungsansätze umsetzen und diese dem Verbraucher entsprechend kommunizieren. Nur so sind Unternehmen in der Lage, Smart-Meter sicher einzusetzen und das Vertrauen des Verbrauchers zu gewinnen.

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  1. Mit Smart-Grids auf Nummer sicher
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