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Mehr IoT durch integrierten Ansatz

04. August 2016, 13:28 Uhr   |  Autor: Alexander Schlager / Redaktion: Markus Kien | Kommentar(e)

Mehr IoT durch integrierten Ansatz
© Dmitriy Melnikov-123rf

Für Unternehmen bietet das Internet of Things enorme Chancen. Voraussetzung für zusätzliche Wertschöpfung ist es jedoch, die immer stärker vernetzte Welt in die Geschäftsstrategien einzubinden.

Prinzipiell ermöglicht das Internet of Things (IoT) Unternehmen, effizienter zu werden und neue Wege der Kundenbindung zu beschreiten. Es heißt, „das IoT ist die Zukunft und bestimmt, wie wir leben und arbeiten werden“. Aber trotz seines gewaltigen Potenzials sind die Anwendungen oft noch komplex, teuer und wenig benutzerfreundlich. Wie kann sich also das IoT in Zukunft durchsetzen und was beschleunigt seinen Einsatz?

Faktoren für die Marktdurchdringung

Umsatzsteigerung ist der bei weitem wichtigste Einflussfaktor bei der Einführung von IoT-Lösungen durch Unternehmen. IoT-Deployments werden in Zukunft als Mittel gesehen, höhere Umsätze zu erzielen. Diese Entwicklung des IoT vom innovativen „Nice-to-have“ zum Cash-generierenden „Must-have“ ist das Ergebnis entscheidender Fortschritte im vergangenen Jahr (siehe Kasten „Treiber für das IoT“).

Erfahrungen teilen und von anderen lernen

Rund um den Globus befinden sich die Unternehmen in unterschiedlichen Stadien der Einführung von IoT-Technologie. Manche müssen sich noch mehr mit den Grundlagen und den daraus erkennbaren Herausforderungen sowie Vorteilen vertraut machen. Für andere hingegen sind Erfolge im Bereich IoT alles andere als an die Zukunft gerichtete Wünsche. Einige haben bereits Lösungen eingeführt und werden ihre Erkenntnisse zur Verfügung stellen – und damit eine Roadmap, der andere noch dieses Jahr folgen werden.

IoT-Zukunft basiert auf dem Netzwerk

Die heutigen Netzwerke sind aufgrund ihrer Komplexität relativ unbeweglich geworden. Software-definierte Netzwerke (SDN) helfen auf virtualisierter Ebene ausgereifte und besser koordinierte Dienste zur Verfügung zu stellen. SDN bietet Skalierbarkeit sowie Geschwindigkeit und vor allem ein tiefer gehendes, reichhaltigeres Nutzungserlebnis.

Unternehmen erhalten dadurch ausgereiftere Netzwerkmerkmale sowie einen verbesserten Service für mehr operative Effizienz und darüber hinaus eine kürzere Time-to-Market, indem die Funktionalität auf die Software-Ebene verlagert wird. Ein leistungsfähiges Netzwerk ist nur der Anfang. In Verbindung mit für Unternehmen geeigneten Cloud- und Security-Lösungen, die durch ein breiteres Spektrum an umfassend vernetzten Smart Devices möglich werden, sind dem Leistungspotenzial des IoT keine Grenzen gesetzt.

Sicherheit für das Internet der Dinge

Das IoT steht noch am Anfang und daher ist es schwer vorauszusagen, was die Unternehmen erwartet. Von den prognostizierten fünf Milliarden Enterprise-Devices, die es 2020 geben soll, werden nicht unbedingt alle im Internet sichtbar sein, und nicht alle werden sensible Daten versenden. Viele werden einfache Geräte mit einer einzigen Funktion sein.

Dennoch ist jedes vernetzte Gerät, ob IoT-fähig oder nicht, im Visier potenzieller Cyberattacken. Wobei die Devices nicht das eigentliche Ziel sein mögen, aber sie könnten als Einfallstor in das Unternehmens-Netzwerk und als Zugang zu kritischen Systemen dienen. Denn mit zunehmender Verbreitung der IoT-Devices sind diese auch enger in die zentralen Unternehmenssysteme integriert.

Daher muss von Anfang an das Thema Sicherheit an erster Stelle stehen. Wie bei anderen IT-Systemen auch sollten Organisationen regelmäßig Risiken bewerten, angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergreifen und diese auf Wirksamkeit testen.

Wie wird sich all das weiterentwickeln?

Bei dem derzeit eher fragmentierten Ansatz scheint klar, dass Anbieter die aktuelle Komplexität des IoT entflechten und das derzeitige Modell abändern müssen, damit es in Zukunft erfolgreich ist. Unternehmen, die in allen Bereichen von Netzwerken über Devices und Plattformen bis hin zu Anwendungen Erfahrung mitbringen, gehen auf einem höheren Niveau an das Thema IoT heran. Sie haben einen Vorteil bei der Einführung und stellen unterstützende Funktionen und Kenntnisse zur Verfügung, die das IoT als neue Technologie braucht, um weiter zu wachsen.

Alexander Schlager ist Area Vice President für die DACH Region, Verizon

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1. Mehr IoT durch integrierten Ansatz
2. Beispiele: Blaupausen für Wertschöpfung dank IoT
3. Expertenkommentar: Plattform für integrierte Lösungen
4. Hintergrund: Treiber für das IoT

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