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Magic Horizons

Meeresrauschen in der Mittagspause

19. Oktober 2020, 12:00 Uhr   |  Sabine Narloch | Kommentar(e)

Meeresrauschen in der Mittagspause
© mihtiander - 123rf

Der Arbeitsalltag fordert, umso wichtiger sind erholsame Pausen. Diese können nun per Virtual Reality noch entspannender verlaufen: mit einer VR-Brille von Magic Horizons.

Strände auf Kreta, Tauchen mit Delphinen, Bergseen oder mystische Tempel – das und andere Schauplätze bekommt zu sehen, wer die VR-Brille von Magic Horizons aufsetzt. Die stereoskopischen 360-Grad-Filme wurden laut Unternehmensangaben mit speziellem Kamera-Equipment aufgezeichnet. Dadurch ergebe sich ein 3D-Effekt der sich von herkömmlichen 360-Grad-Videos deutlich abhebe. Eine feste Kameraposition und ein immer eingeblendeter Boden soll für die Nutzer das Problem der Motion Sickness und der Höhenangst vermeiden.

Auch “außerirdische Welten” gibt es zu sehen, diese wurden von 3D-Künstlern gestaltet. Akustisch begleitet wird das Ganze mit binauraler Musik. Während man normalerweise Musik aus dem Kopfhörer auch im Kopfhörer ortet, könne mit der VR-Brille von Magic Horizons bzw. mit binauralen Audio-Inhalten der Eindruck erzeugt werden, dass die Instrumente um den Nutzer herum platziert seien (3D-Audio).

Neben weiteren Szenarien sind auch Atem- und Meditaionsübungen sowie Märchenerzählungen mit beruhigender Stimme abrufbar.

Eingesetzt werden könne die VR-Brille von allen Berufsgruppen, die starken mentalen Belastungen ausgesetzt sind. Auch für Burnout-Patienten, Senioren sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei sie mitunter geeignet. Wer vom Münchner Flughafen aus abfliegt, kann im Sicherheitsbereich des Terminal 2 in Relaxkabinen die VR-Brille ausprobieren.

Das Münchner Unternehmen Magic Horizons hat sich bei der Entwicklung wissenschaftlich beraten lassen. Dafür arbeitete man mit gamelab.berlin zusammen, einem Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin. In einer Studie kam gamelab.berlin im Jahr 2018 zu dem Ergebnis, dass die VR-Wirkung des Konzepts von Magic Horizons als positiv zu bewerten sei. “Die Studien zeigen, dass das für eine hohe Entspannungswirkung entscheidende Maß an gefühlter Präsenz mit VR die zurzeit bestmögliche Technologie ist. Unterstützt wird die visuelle Intensität durch die stereoskopischen Inhalte, die auch Magic Horizons bietet,” so Dr. Christian Stein unter dessen Leitung die Studie erstellt wurde. “Die hohe Renderqualität der Magic Horizons Erfahrungen spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle und verstärkt den Präsenzeffekt”, so Stein weiter.

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