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Keymile: „Vectoring wächst aus den Kinderschuhen heraus“

29. November 2012, 15:28 Uhr   |  Claudia Rayling | Kommentar(e)

Keymile: „Vectoring wächst aus den Kinderschuhen heraus“
© Keymile

Jochen Krauß, Director Sales Western-Europe bei Keymile

Aus der Sicht von Keymile zeichnen sich aktuell in der Telekommunikationsbrache zwei große Schwerpunktthemen ab: FTTH und FTTC mit Vectoring.

Ein Kommentar von Jochen Krauß, Director Sales Wester-Europe bei Keymile.

„Im Bereich FTTH belegen die neuesten Zahlen vom FTTH Council Europe, dass der Ausbau in den unterschiedlichen Märkten selbst innerhalb Europas weiterhin mit sehr verschiedenen Geschwindigkeiten vorankommt. So verbessern die skandinavischen Länder weiterhin ihre Spitzenposition, aber auch die Niederlande bauen konsequent ihre Netze aus. Dagegen bleiben viele andere europäische Staaten – darunter Deutschland und Belgien – beim Glasfaserausbau deutlich zurück.

In diesen Ländern liegt der Schwerpunkt auf der verbesserten Nutzung der Kupferinfrastruktur. Vectoring – als technische Grundlage, auch über längere Kupferleitungen bis zu 100 MBit/s übertragen zu können – wächst aus den Kinderschuhen heraus und wird nach einigen Feldversuchen in absehbarer Zeit auch in kommerziellen Rollouts verstärkt zum Einsatz kommen. Vectoring nutzt das bestehende Kupfernetz effizienter aus und kann die Einführung von Glasfaser um einige Jahre aufschieben.

Einige Themen sind allerdings insbesondere im regulatorischen Umfeld noch zu klären, da die parallele Nutzung von Vectoring durch mehrere Netzbetreiber am gleichen Standort kaum möglich ist. Die Diskussion in Deutschland hierzu wird in der nächsten Zeit voraussichtlich intensiv geführt werden.“

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