Kabelmesstechnik

Kein Anschluss unter dieser Nummer

3. November 2011, 11:38 Uhr | Dennis Zoppke Product Manager, Intec Gesellschaft für Informationstechnik | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 4

Synchronisation

7. Synchronisation
Ist ein DSLAM vorhanden, empfiehlt es sich immer, von verschiedenen Punkten der TAL mit diesem zu synchronisieren. Eine Synchronisation zeigt zum Beispiel die maximal mögliche Datenrate. Aber auch Dämpfung, Sendeleistung und Signalrauschabstand sind zu betrachten und auf vorgegebene Grenzwerte zu untersuchen.

Eine besondere Rolle spielen hier die graphischen Darstellungen von Bits, SNR, Quiet-Line-Noise (QLN) und Hlog/Ton. Die Bits und SNR pro Trägerton-Grafiken lassen direkt Leitungsstörungen erkennen, die während Showtime auf die TAL einwirken.

Mithilfe der QLN pro Ton-Grafik, die während der Synchronisation aufgenommen wird, lassen sich schmalbandige Störer wie etwa die Einkopplung von Mittelwellensendern oder Schaltnetzteilen erkennen. Liegt der gesamte Verlauf der QLN auf einem ungewöhnlich hohen Niveau, kann dies für einkoppelndes Breitbandrauschen von Nachbaradern stehen, was unter anderem auf Verseilungsfehler hinweisen kann.

Der Hlog/Ton-Graph stellt die Dämpfung einer Verbindung über die Frequenz dar. Verläuft er nahezu waagerecht, ist die Leitung kurz; fällt er stark ab, handelt es sich um eine längere Leitung. Ein auffälliger Sprung im Graph kann auf einen schlechten Kontakt und eine deutliche Senke auf eine Stichleitung hinweisen.


  1. Kein Anschluss unter dieser Nummer
  2. Kapatzitäten- und Symetriemessung
  3. Zeitbereichsreflektometrie
  4. Leitungsqualifizierung
  5. Synchronisation
  6. Störungsdetektion / Protokoll und Dienste testen
  7. Dienstgüte, Performance, Langzeitmessungen

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