Kabelmesstechnik

Kein Anschluss unter dieser Nummer

3. November 2011, 11:38 Uhr | Dennis Zoppke Product Manager, Intec Gesellschaft für Informationstechnik | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Leitungsqualifizierung

Das Schaubild zeigt den üblichen Aufbau einer TAL, beginnend am DSLAM in der Vermittlungsstelle (TVst) des Netzbetreibers bis hin zum IAD und den Endgeräten wie PC, TV oder Telefon im Kundenhaushalt.
Das Schaubild zeigt den üblichen Aufbau einer TAL, beginnend am DSLAM in der Vermittlungsstelle (TVst) des Netzbetreibers bis hin zum IAD und den Endgeräten wie PC, TV oder Telefon im Kundenhaushalt.
© Intec

6. Leitungsqualifizierung (DELT)
Steht kein DSLAM zur Verfügung und möchte man dennoch die Leitung auf Eignung für DSL prüfen, ist ein Dual-Ended-Line-Test (DELT) die beste Prüfmethode. Dabei wird an beiden Enden der Leitung ein mobiles Messgerät angeschlossen. Mit diesem System wird dann das Ruherauschen und die zugrunde liegende Übertragungsfunktion der Leitung bestimmt. Dies ermöglicht die Bestimmung des Signalrauschabstands (SNR) pro Trägerton und erlaubt einen Rückschluss auf die maximal mögliche Datenrate der TAL. Entscheidend dabei: Das gesamte DSL-Spektrum muss analysiert werden. Ansonsten ist keine stichhaltige Aussage möglich. Vorteil des Tests ist: Er macht stets eine Aussage zur Datenrate – auch dann, wenn ein System aus Modem (ATU-R) und DSLAM (ATU-C), zum Beispiel wegen Interoperabilitäts-Problemen, nicht mehr synchronisieren kann.


  1. Kein Anschluss unter dieser Nummer
  2. Kapatzitäten- und Symetriemessung
  3. Zeitbereichsreflektometrie
  4. Leitungsqualifizierung
  5. Synchronisation
  6. Störungsdetektion / Protokoll und Dienste testen
  7. Dienstgüte, Performance, Langzeitmessungen

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