Kabelmesstechnik

Kein Anschluss unter dieser Nummer

3. November 2011, 11:38 Uhr | Dennis Zoppke Product Manager, Intec Gesellschaft für Informationstechnik | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Zeitbereichsreflektometrie

Die Abbildung zeigt ein Display eines Messgeräts der Marke Argus. Dargestellt wird eine mit einem Time-Domain-Reflektometer (TDR) detektierte Stichleitung, beginnend in einer Entfernung von etwa 50 Meter und einer Länge von etwa 108 Meter. Die eigent
Die Abbildung zeigt ein Display eines Messgeräts der Marke Argus. Dargestellt wird eine mit einem Time-Domain-Reflektometer (TDR) detektierte Stichleitung, beginnend in einer Entfernung von etwa 50 Meter und einer Länge von etwa 108 Meter. Die eigentliche Leitung endet bei 310,2 Meter.
© Intec

5. Zeitbereichsreflektometrie (TDR)
Eine Zeitbereichsreflektometrie kann in Richtung des Kunden, in Richtung der TVst und auch innerhalb der Gebäudeverkabelung beim Kunden erfolgen. Durch Aussenden eines Impulses auf die Leitung sieht man anhand seiner Reflektion, ob und wo die Leitung offen oder kurzgeschlossen ist. Man kann Fehlanpassungen finden, die aus schlechten Verbindungen resultieren und ihre Entfernung vom Messpunkt aus bestimmen. Auch lassen sich Entfernung und Länge von Stichleitungen (Bridged-Taps) exakt lokalisieren. Ein erheblicher Vorteil, denn die früher häufig für die Analogtelefonie „wild“ eingezogenen Stichleitungen führen heute bei modernen VDSL2-Anschlüssen zu schwer lokalisierbaren Störungen. 


  1. Kein Anschluss unter dieser Nummer
  2. Kapatzitäten- und Symetriemessung
  3. Zeitbereichsreflektometrie
  4. Leitungsqualifizierung
  5. Synchronisation
  6. Störungsdetektion / Protokoll und Dienste testen
  7. Dienstgüte, Performance, Langzeitmessungen

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