Telefonanlagen

IP-Centrex - Die Probe aufs Exempel für Vodafone

17. Februar 2011, 9:55 Uhr | Diana Künstler | Kommentar(e)
© fotolia.com/funkschau

funkschau ist mit der mittelständischen Musterfirma Show & Funk an Anbieter virtueller Telefonanlagen herangetreten. Peu à peu werden die Lösungskonzepte der derjenigen vorgestellt, die sich der Herausforderung gestellt haben. Vodafone hat detailliert Antwort gegeben.

Allgemeine Angaben zur gewünschten Standortvernetzung

funkschau: Der alte TK-Anlagen-Vertrag der Show & Funk AG läuft zum Jahresende hin aus. Infolge dessen ist man auf der Suche nach einer virtuellen Telefonanlage, die individuell auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Neben einem guten Preis-/Leistungsverhältnis sollte die IP-Centrex-Anlage zudem derart flexibel sein, dass sie entsprechend der möglichen Entwicklung der Firma vergrößert oder auch verkleinert werden kann. Die Show & Funk AG hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main mit 150 Mitarbeitern. Der Hauptsitz verfügt über einen SDSL-Anschluss. Des Weiteren gibt es zwei Filialen: Die eine in München mit 50 Mitarbeitern und ebenfalls mit SDSL-Anschluss; die andere in Passau mit 50 Mitarbeitern und drei ISDN-Basisanschlüssen.
Vodafone: Als Basis der ganzheitlichen Kommunikationskonzept für die Show & Funk dient Vodafones virtuelle TK-Lösung "OfficeNet". OfficeNet ist eine Komplettlösung für Festnetz- und Mobilkommunikation, die Daten- und Sprachkommunikation über nur einen Anschluss und eine Inhouse-Netz ermöglicht. Das heißt es werden keine getrennten Infrastrukturen mehr benötigt, Telefonanlagen und ISDN-Anschlüsse gehören ab sofort der Vergangenheit an. Die Sprachkommunikation kann über die vorhandenen beziehungsweise neuen SDSL-Anschlüsse geführt werden.

Die Standorte werden über Geschäftskunden SDSL-Anschluss mit Quality-of-Service (QoS)beziehungsweise Class-of-Service (CoS)angebunden. Je nach Auslastung durch Sprachverkehr können durch die verwendeten QoS-Mechanismen bis zur maximalen Anschlussbandbreite, zum Beispiel 20 MBit/s für den Datenverkehr (Backup, Aktualisierungen etc.) genutzt werden.

Anbieterkompass Anbieter zum Thema

zum Anbieterkompass
Anbindungskonzept Vodafone OfficeNet für Show & Funk
© Vodafone

In allen vorgenannten Städten sind Vodafone-eigene SDSL-Infrastruktur und eigene Hauptverteiler in den Ortsnetzen vorhanden, weshalb sich Vodafone in seinen detaillierten Angaben auf einen Standort Passau mit SDSL-Anbindung bezieht. Für die Musterfirma Show & Funk gilt jedoch eine Ausnahme: Sollte an einem Unternehmensstandort kein DSL verfügbar oder realisierbar sein, wie es im Beispiel Show & Funk für den Standort Passau der Fall ist, gibt es grundsätzlich zwei Alternativen. Erste Möglichkeit ist der Zugang zum Unternehmensstandort über direkte Festanbindungen, die Vodafone in abgestuften Bandbreiten von 2 Megabit/s bis 1 Gigabit/s realisiert. Wie auch bei allen Business-DSL-Varianten wird hier Sprachqualität über Quality-of-Service (QoS) sichergestellt. Eine weitere Alternative ist die Nutzung der Mobilfunkanbindung. Da alle wichtigen TK-Funktionen auch auf dem Mobiltelefon zur Verfügung stehen, können diese als mobile Nebenstelle der virtuellen Kommunikationslösung Vodafone OfficeNet eingesetzt werden.


  1. IP-Centrex - Die Probe aufs Exempel für Vodafone
  2. Dimensionierung der Standort-Anbindung im Detail
  3. Komplettösung aus einer Hand
  4. Centrex-Anlage
  5. Fixed-Mobile-Convergence
  6. Callcenter
  7. Unified-Communications und Datensynchronisation

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Vodafone D2 GmbH

Cloud

Anbieterkompass