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IoT: Bis 2020 müssen die Gefahren beseitigt werden

05. Juni 2015, 13:39 Uhr   |  Quelle: Eco | Kommentar(e)

IoT: Bis 2020 müssen die Gefahren beseitigt werden
© Fotolia.com / ra2 studio

Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft gründet eine eigene Kompetenzgruppe (KG), die dem "Internet of Things" (IoT) den Weg ebnen will. Am 10. Juni findet der Kick-off der neuen Eco-KG "Smart Environment" im Rahmen der Interactive Cologne in der IHK Köln statt.

Dass das "Internet der Dinge" (IoT – Internet of Things) die Geschäftswelt revolutionieren wird, darin sind sich die Experten einig. Unklarheit herrscht laut Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft - hingegen darüber, was mit den produzierten Datenmengen geschehen soll und wie eine möglichst effiziente Kommunikation gewährleistet werden kann. Grund genug für Eco, die neue Kompetenzgruppe "KG Smart Environment" zu gründen.

Für Arzu Uyan, die neue KG-Leiterin, geht es vor allem darum, offene Protokolle und moderne Sicherheitstechnologien einzusetzen und neue, international anerkannte Standards zu schaffen. Die Zeit drängt, so der Verband – auch angesichts der Tatsache, dass bis 2020 mehr als 50 Milliarden Smartphones, PCs, Sensoren und andere Geräte mit dem Internet verbunden sein werden. Die Marktforscher von IDC rechnen zudem damit, dass sich dadurch in fünf Jahren das weltweite Datenvolumen verzehnfachen wird – von derzeit 4,4 auf dann 44 Zettabyte.

Dass das Geschäft mit dem IoT sehr lukrativ ist, zeigt laut Eco auch folgende Zahl: In fünf Jahren werden die Umsätze von derzeit 180 Milliarden Dollar auf mehr als eine Billion Dollar 2020 steigen. Weiter heißt es: Das Internet der Dinge ist sehr komplex und hat daher weitreichende Folgen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – weltweit. "Die neue Eco-Kompetenzgruppe wird sich daher kritisch mit den Herausforderungen der smarten Umwelt auseinandersetzen und den Weg für das IoT ebnen", so Uyan. Nach ihren Angaben geht es hierbei vor allem um veränderte Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen in den Firmen, um die Etablierung industrieübergreifender Standards und um Sicherheits- und Privacy-Aspekte. Im Fokus sieht die neue KG-Leiterin deshalb die Erarbeitung von Positionspapieren, die Bearbeitung zentraler Fragestellungen zu intelligenten Lebens- und Arbeitsräumen sowie die Vernetzung der Kompetenzgruppe mit Aktivitäten anderer Kompetenzgruppen, Verbänden und Initiativen zum Internet der Dinge.

 

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1. IoT: Bis 2020 müssen die Gefahren beseitigt werden
2. Verlässliche, international anerkannte Standards schaffen
3. Missbrauch des IoT hat weitreichende Konsequenzen

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