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Zebra-Studie zum vernetzten Unternehmen

Investitionen in IoT steigen

31. Oktober 2018, 14:12 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Weitere Erkenntnisse den deutschen Markt betreffend

IoT-VisionAuch in Deutschland schreitet die Vernetzung voran: 54 Prozent haben eine IoT-Vision und handeln bereits danach, weitere 40 Prozent entwickeln derzeit einen Plan zur IoT-Implementierung; 39 Prozent haben ihren IoT Plan bereits umgesetzt, weitere 60 Prozent wollen spätestens in den nächsten zwei bis drei Jahren nachziehenDabei gehen 58 Prozent nicht nur den Wandel von Unternehmensprozessen an, sondern auch die Unternehmenskultur. Die jährlichen Ausgaben für IoT sind weiter gestiegen – in Deutschland geben 48 Prozent der Unternehmen jährlich über 1 Million USD für IoT-Lösungen aus, und 79 Prozent erwarten weitere Investitionssteigerungen in den nächsten Jahren

IoT-NutzungDer erwartete Widerstand gegen IoT-Lösungen ist massiv gesunken: Global erwarten 36 Prozent keinen Widerstand, 2017 waren das nur 25 Prozent; auch die Unternehmen ohne Plan bei erwartetem Widerstand werden deutlich weniger: 2017 noch über die Hälfte, sind es jetzt unter ein Viertel – in Deutschland erwarten und erleben 52 Prozent keinen Widerstand bei der Implementierung von IoT-Lösungen - immerhin 28 Prozent erwarten oder erleben Widerstände, haben aber keine Strategie, um damit umzugehen. Unternehmen müssen bei ihren Mitarbeitern inzwischen weniger Aufklärungsarbeit über den Nutzen von IoT-Lösungen leisten, sondern Mitarbeiter aktiv einbinden, unter anderem durch Bereitstellung von DatenIoT-Daten. Global teilen heute mehr Unternehmen Informationen aus den IoT-Lösungen mehr als einmal täglich mit ihren Mitarbeitern (2018: 82 Prozent vs. 2017: 70 Prozent), rund zwei Drittel davon teilen sie in Echtzeit oder nahezu Echtzeit – Deutschland: 74 Prozent teilen ihre IoT-Daten mehr als einmal täglich, 57 Prozent in Echtzeit oder fast-Echtzeit.

Die Verbesserung des Kundenerlebnisses ist in Deutschland wie global Haupt-Treiber für Verwendung der IoT-Daten (73 Prozent), danach folgt in Deutschland verbesserte Sicherheit (63 Prozent) und Transparenz der Supply Chain (61 Prozent) – für die Zukunft wird der Nutzen hierzulande vor allem in verbesserten Vorhersagen und Planungen gesehen (63 Prozent) sowie einer verbesserten Compliance (59 Prozent)

IoT-SicherheitAngesichts der weltweiten Bedrohungslage ist IoT-Sicherheit ein wichtiges Thema: 95 Prozent führen IoT-Sicherheitschecks durch, insgesamt 62 Prozent (2017: 49 Prozent) überwachen die IoT-Sicherheit permanent (Deutschland: 61 Prozent), während 38 Prozent immerhin regelmäßig prüfen. In Deutschland sind die drei meistverwendeten Technologien im Zusammenhang mit IoT-Lösungen Smartphones (75 Prozent), Barcodes (75 Prozent) und Mobilcomputer (71 Prozent).

Zur MethodologieDie Online-Befragung wurde vom 6. August bis 14. September 2018 in Unternehmen unterschiedlicher Branchen durchgeführt, darunter Gesundheitswesen, Produktion, Einzelhandel sowie Transport und Logistik. Insgesamt wurden 918 IT-Entscheidungsträger aus neun Märkten befragt, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Brasilien, China, Indien und Japan. Elf Metriken wurden genutzt um festzustellen, wo die Unternehmen auf dem Weg zum vernetzten Unternehmen derzeit stehen: IoT-Vision, unternehmerisches Engagement, Technologie- und Lösungspartner, Umsetzungsplan, Plan für das Change Management, Anwendungen am Einsatzort, Sicherheit & Standards, Laufzeitplan, Architektur/Infrastruktur, Datenplan und intelligente Analyse. Die Kriterien wurden von Experten und Entscheidungsträgern aus unterschiedlichen Branchen beim „Strategic Innovation Symposium 2016: The Intelligent Enterprise“ erarbeitet, das Zebra gemeinsam mit dem Technology and Entrepreneurship Center at Harvard (TECH) ausrichtete. Das Fundament eines vernetzten Unternehmens bilden Lösungen, die Technologien wie Cloud-Computing, Mobilität und IoT integrieren, um automatisiert Informationen über Unternehmensgüter zu erfassen. Diese Betriebsdaten, etwa zu Zustand, Position oder Nutzung, werden analysiert und liefern handlungsrelevante Erkenntnisse. Dem richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit zur Verfügung gestellt, kann dieser auf Basis der Daten handeln und bessere Entscheidungen treffen.

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