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Luckycloud im Interview

"Iberico-Fleisch oder Mastschwein-Produkt?"

13. Juni 2019, 14:58 Uhr   |  Sabine Narloch


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Luckycloud im Business-Umfeld

funkschau: Wie wird die Luckycloud im geschäftlichen Umfeld angenommen?
Mader: Wir bekommen durchweg positives Feedback unserer Geschäftskunden, die mittlerweile 75 Prozent unserer Kunden ausmachen. Tatsächlich werden immer mehr Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftsecken auf uns aufmerksam. Momentan erfahren wir zum Beispiel eine verstärkte Nachfrage durch Ingenieur- und Architekturbüros sowie Bildungseinrichtungen. Wir haben erst vor kurzem ein größeres Unternehmen mit 16 Standorten und über 500 Mitarbeitern erfolgreich in die Cloud gehoben. Das hat dem Team großen Spaß gemacht, weil wir direkt Feedback darüber bekommen haben, wie viel Arbeit unser Produkt den Menschen dort abnimmt. Das Schöne an Luckycloud ist eben, dass es sich für jeden eignet, der sensible Daten speichert – egal, ob Einzel- oder Großunternehmen.

funkschau: Einen hohen Grad an Sicherheit und Datenschutz möchte letztlich jeder haben, insbesondere im geschäftlichen Umfeld. Was macht Luckycloud in puncto Sicherheit so einzigartig? Können Sie eine ähnlich hohe Sicherheit gewährleisten wie die großen Player?
Mader: Für die einzigartige Sicherheit von Luckycloud sorgen gleich mehrere Faktoren. Ein wichtiger Punkt ist, dass unsere Server ausschließlich in Deutschland stehen und wir über eine eigene Infrastruktur verfügen. Georedundante Realtime Back-ups sorgen für zusätzliche Sicherheit. Wir beraten in puncto Back-up-Struktur außerdem jeden Kunden individuell. Das ist einzigartig. Und auch in Sachen End-to-End-Verschlüsselung und Zero-Knowledge gibt es in Deutschland kaum Vergleiche. Nach unserem Kenntnisstand gibt es nur einen weiteren Anbieter, der nachweißlich konsequent die Finger von den Metadaten der Kunden lässt. Ähnliches gilt für den Betrieb der eigenen Hardware. Die meisten nutzen MS Azure, Google oder AWS. Anders als wir wollen die großen Player in Bezug auf Datenschutz auch gar keine hohe Sicherheit gewährleisten, weil die Kundendaten ja ihr Business sind.

funkschau: Worin sehen Sie die nächsten Herausforderungen im Hinblick auf Cloud und Cloud-Sicherheit?
Mader: Wir müssen uns kontinuierlich auf neue Bedrohungen einstellen und immer aufmerksam und up to date bleiben. Gleichzeitig ist es wichtig, die Infrastruktur weiter auszubauen, um höchste Verfügbarkeit zu gewährleisten. Zu mehr Sicherheit werden auch weitere nützliche Features für die Luckycloud und individuelle Beratungsdienstleistungen beitragen.

funkschau: Wo sehen Sie die Grenzen von Luckycloud, zum Beispiel hinsichtlich Kundengröße oder branchenspezifischer Anforderungen?
Mader: Es gibt wirklich keine Grenzen. Durch unser Storage Cluster lässt sich die ohnehin hochskalierbare Infrastruktur immer wieder erweitern. Da wir mit modernsten Virtualisierungstechnologien arbeiten, fangen wir durch das Starten neuer Instanzen auch Lastspitzen elegant ab. Und um Energie zu sparen, deaktivieren wir diese wieder, wenn sie nicht mehr erforderlich sind – zum Beispiel nachts.

funkschau: Möchten Sie abschließend noch etwas loswerden?
Mader: Ja, unbedingt. Kontinuität ist hier das Stichwort. Nur durch sie lässt sich Datensicherheit gewährleisten. Immer wieder müssen wir daher hinterfragen: Wo speichern wir sensible Daten? Und wer könnte darauf zugreifen? Eines muss dabei jedem bewusst sein: Wenn ich kostenlosen Cloudspeicher nutze, zahle ich zwar nicht mit Geld, dafür aber mit meinen Daten. Blindes Vertrauen kann sich schnell rächen. Im Zweifel ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man seine Daten selbst verschlüsselt. Und zu guter Letzt: Niemals sollte man alle Daten in eine einzige Cloud hochladen, sondern immer mindestens zwei Back-ups anlegen.

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