Breitbandausbau

Glasfasernetze – Zukunftsmodell mit Hindernissen

17. Mai 2011, 11:26 Uhr | Claudia Rayling | Kommentar(e)
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Der Deloitte-Report „Breitband Reloaded: Perspektiven für die Glasfaser in Deutschland“ zeigt, dass der deutsche Markt noch einige Hürden bei Breitenangeboten über Hochleistungs-Glasfasernetze überwinden muss.

Bestehende Kupferkabel oder auch die Netzinfrastruktur der Kabelnetzbetreiber werden von den meisten Verbrauchern als ausreichend empfunden; die erwarteten höheren Kosten eines Glasfaseranschlusses halten das Verbraucherinteresse zusätzlich in Grenzen. Auf längere Sicht wird allerdings ein solches Glasfasernetz notwendig.

Erfolgsfaktoren sind: eine klare Ausbaustrategie, Kooperationsmodelle unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen von Regulierungsbehörde und Politik, die gezielte Nutzung von Synergien etwa mit Energieversorgern sowie die Erschließung zusätzlicher Einnahmepotenziale, zum Beispiel durch attraktive Content-Angebote.

„In Deutschland zeigen sich beim Thema Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetze zwei gegenläufige Entwicklungen: Zum einen wird sich der Bandbreitenbedarf in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln. Ausschlaggebend sind insbesondere Videoanwendungen und Cloud-Services. Zum anderen aber wollen die deutschen Verbraucher nicht tiefer in ihre Taschen greifen“, erklärt Dr. Andreas Gentner, Partner und Industry-Leader TMT EMEA bei Deloitte.

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  1. Glasfasernetze – Zukunftsmodell mit Hindernissen
  2. Hohe Akzeptanzschwelle
  3. Kooperationen erschließen Synergiepotenziale
  4. Keine Erfolgsaussichten ohne Gesamtkonzept
  5. Lösungen für ländliche Regionen
  6. Mehr Chancen durch clevere Vermarktungsstrategien

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