Schwerpunkte

ITK-System im Digital Workplace

Gerüstet für das mobile Office

31. Mai 2021, 10:24 Uhr   |  Regina Dettmer / Redaktion: Antje Müller | Kommentar(e)

Gerüstet für das mobile Office
© rawpixel - 123rf

Freizeit und Arbeit gehen immer stärker ineinander über und die Möglichkeit effizient zu arbeiten wird für Beschäftigte wichtiger. Flexible Arbeitsumgebungen können Unternehmen für ein schnelleres situationsbezogenes Handeln und die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit nutzen.

Die Einschränkungen zu Beginn der Corona-Krise haben veranschaulicht, wie schnell sich Situationen ergeben können, die Unternehmen jeder Branche vor existenzielle Herausforderungen stellen. Wer bereits zu diesem Zeitpunkt über eine Digital-Workplace-Infrastruktur und die Möglichkeit zum Homeoffice verfügte, konnte den veränderten Bedingungen mit mehr Zuversicht begegnen und Handlungsfähigkeit im Betrieb gewährleisten. Doch ein Digital Workplace lohnt sich nicht nur, um aktuellen und künftigen Krisen gewachsen zu sein. Gerade jüngere Generationen sehen eine moderne technische Ausstattung sowie die sich daraus ergebende Flexibilität als ausschlaggebende Gründe bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber. Die Einführung neuer Lösungen darf allerdings nicht unterschätzt werden. So muss eine ITK-Lösung Teil einer weitreichenden Digital-Workplace-Strategie sein, die auf Standortunabhängigkeit ausgerichtet ist. Angefangen vom SIP-Trunk über drahtlose Headsets, Apps für die mobile Kommunikation bis hin zu skalierbaren SIP-basierten Telefonanlagen und entsprechenden VoIP-Endgeräten – es gilt, zahlreiche Aspekte zu beachten.

Im Homeoffice zu telefonieren, stellt scheinbar keine große Herausforderung dar. Schließlich verfügen jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin in der Regel bereits über ein eigenes Smartphone. Doch die Weitergabe der privaten Telefonnummer steht oft im Widerspruch zu den Anforderungen des Datenschutzes und ist nur in den seltensten Fällen auch erwünscht. Zudem kann es Geschäftspartner irritieren, wenn plötzlich mehrere Rufnummern im Einsatz sind. Und nicht zuletzt kann sich daraus eine ständige Erreichbarkeit auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeiten entwickeln. Ein „Abschalten“ am Feierabend wird erschwert. Die Integration des Smartphones via App in die VoIP-Appliance schafft alternativ die Möglichkeit, Anrufe vom Desktoptelefon im Büro auf das eigene Smartphone weiterzuleiten. Ohne die Weitergabe privater Rufnummern sind Mitarbeitende somit in der Lage, mit dem eigenen Endgerät über das ITK-System des Unternehmens zu telefonieren. Zugleich können sie auf die hinterlegten Kundenkontakte zugreifen und es bietet sich die Möglichkeit, ein Bring-your-own-device (BYOD)-Konzept anzuwenden.

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1. Gerüstet für das mobile Office
2. Bring your own Device (BYOD)
3. Kollaboration-Features

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