EnOcean Alliance

Funksensorlösungen für smarte Gebäude

7. März 2018, 11:42 Uhr | Natalie Ziebolz | Kommentar(e)
Raum Menschen Vernetzung
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Gemeinsam mit 60 Mitgliedern präsentiert die EnOcean Alliance ein interoperables Ökosystem wartungsfreier Funksensorlösungen auf Basis des batterielosen EnOcean-Funkstandards für die professionelle Automation vom Zweckbau bis zum Smart Home.

„Vernetzt – Sicher – Komfortabel“ ist das Leitthema der Light + Building 2018 (18.-23. März 2018, Frankfurt am Main). Passend dazu präsentiert die EnOcean Alliance am Stand B60 in Halle 9.1 gemeinsam mit 15 Mitgliedern batterielose Funklösungen für die Gebäudeautomation und das Smart Home. Die energieautarken Schalter und Sensoren auf Basis der EnOcean-Technologie lassen sich flexibel positionieren, ergänzen und benötigen keine Wartung. Darüber hinaus bietet die EnOcean Alliance die Vorteile eines umfangreichen, etablierten Ökosystems interoperabler batterieloser Funksensorlösungen, die für intelligente Gebäude weltweit verfügbar sind. Mit über 400 Mitgliedern ist die EnOcean Alliance eine der erfolgreichsten Allianzen für intelligente Gebäudesteuerung. Als eine Hauptaufgabe definiert die Non-Profit-Organisation einheitliche Anwendungsprofile, sodass EnOcean-basierte Produkte von verschiedenen Herstellern nahtlos miteinander arbeiten können. Anwender können dadurch Systeme und Gewerke leichter vernetzen sowie Anwendungen jederzeit ergänzen.

Im Zusammenhang mit Raumklimadaten (Temperatur, CO2, Feuchtigkeit) und Daten zur Erfassung von Anwesenheit liefern Raumsensoren detaillierte Informationen darüber, wie Gebäudeflächen und Räume tatsächlich genutzt werden und ermöglichen eine kostenoptimierte Raumplanung. Auch für Versicherungen spielt die Gebäudeüberwachung eine wichtige Rolle. Im Falle von Überschwemmungen, Feuer oder Einbruch liefern Sensoren in Echtzeit die benötigten Daten und Informationen, um den Eigentümer und die Versicherungsgesellschaft zu alarmieren. Folgenschwere und kostenintensive Vorfälle können so frühzeitig erkannt und entsprechend gelöst werden. Auch das Betreiben von Sanitäranlagen wird wesentlich erleichtert, wenn Sensoren den Sanitärbereich überwachen und der Benutzungsgrad der Toiletten mittels Türkontakt übermittelt wird.

In der Industrie können Sensoren beispielsweise zur Qualitäts- und Prozessüberwachung oder zustandsbasierten Wartung eingesetzt werden. Mithilfe von Stromsensoren kann beispielsweise der Zustand eines Motors erkannt werden, über Temperatursensoren der Zustand von Getrieben und Bremsen. Hierzu wird der Strom- oder Temperaturverlauf kontinuierlich analysiert, der sich bei zunehmendem Geräteverschleiß ändern. Über geeignete Algorithmen kann die notwendige Gerätewartung dann bedarfsgerecht und rechtzeitig durchgeführt werden.

In Kombination mit cloud-basierten Plattformen wie IBM Watson IoT oder Apple HomeKit lassen sich generierte Daten für die intelligente Geräte- und Gebäudesteuerung nutzen, und beispielsweise das Facility-Management optimieren, aber auch völlig neue Dienstleistungen im Bereich der Gebäudenutzung realisieren. Diese Lösungen tragen dazu bei, Abläufe und Prozesse langfristig zu optimieren, Kosten einzusparen und die Energie- und Kosteneffizienz von Gebäuden zu erhöhen.

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