Telefonie-Missbrauch

Fritzboxen im Visier von Hackern

4. Februar 2014, 17:03 Uhr | Peter Tischer | Kommentar(e)
Aktuell häufen sich die Berichte über gekaperte Fritzboxen.
Aktuell häufen sich die Berichte über gekaperte Fritzboxen.
© AVM

Offenbar ist es Kriminellen gelungen, sich mit erbeuteten Zusatzdaten in Fritzboxen einzuloggen und von dort aus teure Auslandsgespräche zu starten. Dabei könnten sichere Passwörter solch einen Missbrauch verhindern.

Aktuell werden offenbar gezielt Router deutscher Verbraucher gehackt, um teure Telefonate ins Ausland zu starten. Während Der Westen bereits Ende Januar vom Fall einer gekaperten Router-Anlage berichtete, bei dem ein Schaden von 4.200 Euro entstand, häufen sich ähnliche Nutzerberichter nun in zahlreichen Internetforen. Vor allem Inhaber von Fritzboxen berichten von entstandenen Schäden, die oft Höhen von mehreren Hundert Euro erreichen. Allerdings scheint es sich dabei nicht um ein generelles Sicherheitsproblem von Fritzboxen zu handeln, sondern vielmehr um bereits zuvor erfolgten Identitätsdiebstahl. So berichtete der BSI bereits Ende Januar, dass 16 Millionen E-Mail-Konten gehackt worden waren. Zugleich warnte der Branchenverband Bitkom in Kooperation mit dem Bundesverband Telekommunikation speziell vor Hackerangriffen auf Telefonanlagen, die nur schlecht oder gar nicht passwortgeschützt sind. »Wer seine Telefone nicht schützt oder nur Standard-Passwörter verwendet, riskiert einen beträchtlichen finanziellen Schaden«, erläuterte Johannes Weicksel, Telekommunikationsexperte bei Bitkom.

AVM gibt Sicherheitshinweise

Die Methodik der Angriffe auf die Fritzbox konnte rekonstruiert werden. AVM stellt bereits für viele Modelle ein Update bereit und empfiehlt Maßnahmen, für Modelle ohne Update. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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