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Informationsmanagement

"Flüssiges Zusammenspiel zwischen Information und Anwender"

16. September 2020, 10:36 Uhr   |  Sabine Narloch | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Informationen innerhalb von fünf Sekunden

funkschau:: Für welche Unternehmen ist eine solche Plattform geeignet?
Milanovic: Jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeitern im Alltag nicht innerhalb von fünf Sekunden die Informationen liefern kann, die diese benötigen, kann potenziell von einer mit Yuuvis entwickelten Anwendung profitieren.
Systemintegratoren und IT- Abteilungen eröffnen wir mit Yuuvis RAD einen Weg in die Informationsbeschaffung völlig ohne Einstiegshürden. Content-bezogene Anwendungen lassen sich dank No Code/Low Code schnell und mit einer großen Funktionalitätstiefe entwickeln. Zusätzliche Verfeinerungen sowie das Customizing erfolgen dann im Live-Betrieb. Mit Yuuvis Ultimate wird die Cloud mit Daten aller Art – und einem nahtlosen und sicheren Zugriff darauf – zum festen Bestandteil des Unternehmensnetzwerks. Über eine schnelle Textanalyse lassen sich Volltext-Suchanfragen nahezu sofort ausführen.
Der hybride Ansatz von Yuuvis Momentum bietet Unternehmen mehr Flexibilität: Für wen die Cloud heute noch kein Thema ist, der kann On-Premises starten und später in die Cloud expandieren. Der Vorteil: Dabei kommen die gleichen Technologien zum Einsatz.

funkschau: Gibt es Hürden bei der Einführung einer solchen Plattform?
Milanovic: Bei der Einführung einer Software gibt es immer Hürden, sowohl bei der Technologie wie auch den Menschen, weswegen sich ein Projekt verzögern oder gar scheitern kann. Daher empfehle ich immer, auf agile Entwicklung und Fail-fast zu setzen. Der No-Code-Ansatz von Yuuvis hilft, den Druck zu mindern.

Informationsmanagement
© Optimal Systems

Nikola Milanovic ist CTO bei Optimal Systems

funkschau: Welche Neuerungen gab es nun zuletzt und welche Vorteile haben hiervon Entwickler und Nutzer?
Milanovic: Mit der Version 6 wurde Yuuvis RAD einem Refresh unterzogen, dadurch stieg die Leistung, verbesserte sich die Sicherheit und stehen neue Fehlertoleranz-Optionen zur Verfügung. Ferner wurde der Yuuvis RAD-Client an vielen Stellen verbessert, etwa mit Optimierungen bei der Bearbeitung großer Tabellen. Yuuvis Ultimate bekam ein neues Developer-Portal für eine noch komfortablere Benutzung. Darüber hinaus wurde die Dokumentation deutlich erweitert: Viele neue Code-Beispiele sorgen für einen Einstieg mit einer sehr flachen Lernkurve.
Yuuvis Momentum enthält nun ein einzigartiges Feature: Objekttypen können dynamisch zur Laufzeit geändert werden. Dies ermöglicht viel mehr Flexibilität beim Design einer Anwendung. Insbesondere muss der Benutzer jetzt nicht gleich bei der Ablage eines Dokuments entscheiden, um welchen Typ – wie Bewerbung, Lieferschein oder Rechnung – es sich handelt, sondern kann diese Entscheidung durch die spätere Typisierung verschieben. Ferner ist es möglich, KI-gestützte Technologien anzuwenden, sodass eine automatisierte Dokumenten-Klassifikation möglich ist.

funkschau: Können Sie das konkretisieren?
Milanovic: Noch in diesem Jahr werden wir beispielsweise die ersten KI-Module für die automatisierte Dokumenten-Klassifikation und -Verschlagwortung ausliefern. Der Entwickler muss dafür kein Data Scientist oder KI-Experte sein; Yuuvis wird diese Komplexität abstrahieren. Und dem Endbenutzer wird dadurch die mühsame und fehleranfällige manuelle Klassifikation und Indexierung erspart.

funkschau: Möchten Sie noch etwas zum Thema sagen?
Milanovic: Eine Botschaft habe ich: Die Cloud ist hier und sie wird bleiben. Unternehmen sollten daher bei der Zukunft ihrer Informationsmanagement-Lösung nicht auf alte On-Premises-Lösungen bauen, sondern auf die Cloud.

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