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Facebook at work: Nicht genug

19. Januar 2015, 09:16 Uhr   |  Mike Wilkinson, VP Product Marketing bei Broadsoft | Kommentar(e)

Facebook at work: Nicht genug
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Seit Mittwoch testet Facebook "Facebook at work" in ausgewählten Firmen. Das reicht noch lange nicht, findet Mike Wilkinson, VP Product Marketing bei Broadsoft. Er geht im nachfolgenden Kommentar der Frage nach, ob das neue Netzwerk wirklich die Antwort auf Produktivitätsfragen in Unternehmen ist.

Mike Wilkinson, VP Product Marketing bei Broadsoft
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Mike Wilkinson, VP Product Marketing bei Broadsoft

Am Mittwoch hat Facebook seine neue I-OS- und Android-App "Facebook at Work" vorgestellt, mit der Unternehmen für ihre Mitarbeiter eigene Soziale Netzwerke einrichten können. Facebook at Work wird Unternehmen damit eine neue, mobile Anwendung anbieten, mit der Mitarbeiter in Facebook-Gruppen und mit Profilen untereinander kommunizieren können. Unternehmen merken im Moment, dass ihre Mitarbeiter sich nach der Möglichkeit sehnen, ihren Arbeitsplatz frei zu wählen – ob am Schreibtisch oder von unterwegs – und Anwendungen wie die von Facebook bieten Unternehmen eine dynamische Collaboration-Funktion, um genau das zu ermöglichen. Diese App ist ein weiterer Schritt hin zu einem mobileren, vernetzteren Arbeitsumfeld. Für Arbeitgeber bedeutet das steigende Produktivität, individuell und in Gruppen, sowie effizienteres Arbeiten.

Vergessen wir für einen Augenblick das Thema Facebook und Privatsphäre am Arbeitsplatz und fragen wir uns, ob Facebook at Work wirklich die Antwort auf Produktivitätsfragen ist? Ich würde argumentieren, dass dies nur ein kleiner Teil des Puzzles ist. Meiner Meinung nach geht es am Arbeitsplatz der Zukunft darum, die Aufgaben effizient zu erledigen, so schnell wie möglich zum besten Ergebnis kommt, indem man die Systeme und Ressourcen des Unternehmens dazu nutzt.

Es geht darum, die Kommunikationstechniken des Unternehmens, wie Video, HD Voice und Instant-Messenger zu nutzen und in ein Collaboration-Paket mit dynamischer Nutzerschnittstelle zu verwandeln. Die Zukunft liegt in Anwendungen, die Mitarbeiter in hochdynamischen Gruppen arbeiten lassen, mit denen sie Dateien teilen und kommunizieren, ohne Telefonkonferenzen oder Meetings aufsetzen zu müssen. Unternehmen, die solche Lösungen implementieren, ernten die Früchte der effizienteren Kommunikation – ohne die Anforderungen existierender Social-Networking-Tools.

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