Breitbandausbau

Einigung im Breitbandausbau schafft Durchbruch für Investitionsplanungen

12. Mai 2011, 15:35 Uhr | Claudia Rayling | Kommentar(e)
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Die Telekommunikationswirtschaft geht, was die Grundzüge des Breitbandausbaus betrifft, einen gemeinsamen Weg. Jetzt, so glaubt Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth, sei ein „entscheidenden Durchbruch für Investitionsplanungen erreicht“.

„Wir haben einen entscheidenden Durchbruch für Planungssicherheit und zusätzliche Investitionen in neue Breitbandnetze in der letzten Sitzung des NGA (Next-Generation-Access)-Forums erreicht. Das Ergebnis wurde erstmals auch durch einen intensiven und von Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft geprägten Konsens zahlreicher Akteure der Telekommunikationsbranche erarbeitet. Zum ersten Mal besteht daher die Hoffnung, dass dieser für Deutschland wichtige Zukunftsmarkt der Breitbandkommunikation durch freiwillige Kooperationsprinzipien gestaltet werden kann“, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Das NGA-Forum wird von ihm lediglich moderiert und kann daher im Gegensatz zu Regulierungsentscheidungen keine rechtlich verbindlichen Beschlüsse treffen. Dennoch ist Kurth optimistisch, dass das jetzt erarbeitete Konzept die Marktrealität gestalten und bestimmen kann.

„Wie werden jetzt in der Praxis sehen, ob die relevanten Teilnehmer des Telekommunikationsmarkts sich in ihren täglichen Entscheidungen und vor allem bei ihren Vertragsabschlüssen an diesen Prinzipien orientieren. Die spannende Frage, ob auf Regulierungseingriffe verzichtet werden kann, steht und fällt mit dem tatsächlichen Erfolg dieser freiwilligen Prinzipien in der Zukunft“, so der Präsident.

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