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funkschau-Serie Digitalpioniere

Einflüsse und Sorgen

03. Juli 2017, 11:14 Uhr   |  Natalie Ziebolz | Kommentar(e)

Einflüsse und Sorgen
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Die Digitalisierung ist mittlerweile ein fester Bestandteil von Gesellschaft und Wirtschaft. Drei "Digitalpioniere" teilen ihre Erfahrungen - persönlich und geschäftlich.

Hans Fabian, CIO bei HRS
© HRS Group

Hans Fabian, ist Chief Information Officer bei der HRS Group. Er verantwortet das IT-Management und soll vor allem die agile Produktentwicklung vorantreiben.

Würden Sie von sich sagen, dass sie Digitalisierung leben –  sowohl beruflich als auch privat?

Hans Fabian: Sowohl privat als auch geschäftlich schwimme ich auf der digitalen Welle. Alles, was das  Leben vereinfacht, kommt gerne zum Einsatz. Im Privaten fängt es mit Intelligent Home an und geht über Online-Shopping bis zu Gamification. Vorsichtiger bin ich beim Thema Social Media: Private Daten teile ich nur sehr selektiv. Als E-Commerceler beschäftige ich mich auch beruflich immer mit dem Thema Digitalisierung. Für mich bedeutet das nicht nur, dass wir bei HRS Produkte und Features entwickeln, die dem Geschäftsreisenden 360 Grad digitale Buchungserlebnisse und Services bieten, sondern dass ich mich auch komplett digital organisiere. Das papierlose Büro, Internettelefonie und Konferenzen, smarte Apps oder Tools sind an der Tagesordnung. 

Stefan Heizmann: Ich liebe die Digitalisierung nicht nur, ich lebe sie durch und durch – beruflich wie auch privat. Beruflich gehe ich stets voraus und zeige innerhalb meines Unternehmens die Potenziale auf, die wir im Zuge der Digitalen Transformation innerhalb der Firma und bei unseren Kunden heben können. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie man seine Mitarbeiter mit innovativen Ideen und Themen rund um die Digitalisierung begeistern kann. Privat bekommt meine Frau die Krise, wenn sie ein Paket von der Post abholen muss und es schon wieder ein neues digitales Gadget beinhaltet. Auf der anderen Seite freut sie sich aber auch über die neuen Annehmlichkeiten einer Lichtsteuerung per Sprache und über die – per Amazon Alexa – immer aktuell gehaltene Einkaufsliste.

Martin Wild: Ja, auf jeden Fall. Ich habe mich seit C64 und Amiga mit digitaler Technologie beschäftigt. 1997 habe ich mit Home of Hardware, hoh.de, mein erstes Digitalunternehmen gegründet und heute bin ich Chief Digital Officer von Europas größtem Consumer Electronics-Händler. Zudem fahre ich privat ein Elektroauto, habe sämtliche digitalen Gadgets wie VR Devices, diverse Haushaltsroboter und steuere mein Haus komplett per Sprache. Auch meine Kinder ermuntere ich, sich mit Technik und Programmiersprachen auseinanderzusetzen. Viel digitalisierter kann man nicht leben.

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1. Einflüsse und Sorgen
2. "Spionage, digitale Kriegsführung, Missbrauch sozialer Medien sind nur der Anfang"
3. "Erfahrungen sammeln, wenn andere noch testen"

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