Verschlüsselungstechnologie

Dropbox unterzeichnet Vereinbarung mit Boxcryptor

29. November 2022, 15:30 Uhr | Sabine Narloch | Kommentar(e)
Maksim Kabakou - Fotolia
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Dropbox hat eine Vereinbarung zur Übernahme mehrerer Assets von Boxcryptor unterzeichnet. Mit dieser Technologie will Dropbox Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Geschäftskunden anbieten.

Dropbox hat laut Unternehmensangeben mit Boxcryptor, einem deutschen Anbieter von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit „Zero-Knowledge“ für Cloud-Speicherdienste, eine Vereinbarung unterzeichnet. So sollen Verschlüsselungsfunktionen von Boxcryptor und die Dropbox-Lösung kombiniert werden; damit wolle man die steigenden Sicherheitsanforderungen von Kunden noch besser erfüllen.

Demnach wolle Dropbox Funktionen anbieten, die nahtlos in Dropbox integriert seien. So sollen Kunden, die eine Ende-zu-Ende-Lösung wünschen oder benötigen, ihre vertraulichen Daten ohne Einbußen etwa bei der Benutzerfreundlichkeit schützen können. Wichtige Funktionen von Boxcryptor sollen nativ in die kostenpflichtigen Tarife von Dropbox für Geschäftskunden eingebunden werden. Indem Dateien lokal auf den Geräten verschlüsselt werden, bevor sie mit Dropbox synchronisieren, solle eine zusätzliche Sicherheitsebene geschaffen werden.

Sicherheitsherausforderungen sind in einer verteilten Arbeitslandschaft komplexer geworden. Laut Ernst & Young Global Information Security Survey 2021 bestätigten mehr als drei von vier Befragten (77 Prozent), dass in und nach der Corona-Pandemie die Zahl von Angriffen und Störfällen stark gestiegen sei.

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