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Digitalisierung = Veränderung

05. März 2018, 13:44 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

"Der deutsche Mittelstand darf den Anschluss nicht verlieren"

Wird das Business in Zukunft einfacher oder schwerer?

Maar: Getreu dem Motto „Geschwindingkeit - die neue Größe“ wird für Unternehmen die Adaptions- und Umsetzungsgeschwindigkeit bei Innovationen zur immer größeren Herausforderung und zum Teil auch zur Belastung werden! Es wird vielen Unternehmen schwerfallen, die Digitalisierung anzustoßen und in ihrer Gänze umzusetzen. Aber so komplex die Transformation sein mag, wird sie Unternehmen auch helfen, für die künftigen Herausforderungen hervorragend aufgestellt zu sein. Das Business wird von erheblichen Effizienzsteigerungen profitieren. Auch neue, bislang ungenutzte Potenziale in puncto Produktentwicklung beziehungsweise -verbesserung sowie Kundengewinnung und -bindung werden von digitalen Unternehmen entdeckt und ausgeschöpft werden können.

Rico Barth, c.a.p.e. IT
© c.a.p.e. IT

Rico Barth ist Leiter der Arbeitsgruppe 4.0 der Open Source Business Alliance und Geschäftsführer des Unternehmens c.a.p.e. IT.

Calkins: Aus meiner Sicht ist die Frage nicht, ob das Business einfacher oder schwieriger wird. Es wird sich verändern. Unternehmen müssen flexibler als jemals zuvor sein und schnell auf Marktveränderungen reagieren. Darüber hinaus wachsen die Anforderungen von Kunden und Nutzer. Gleichzeitig müssen IT-Teams immer mehr mit weniger erreichen (Ressourcen, Budget). Sowohl Business-Anwender als auch IT-Mitarbeiter benötigen Lösungen und Prozesse, die sich einfach nutzen sowie schnell entwickeln und implementieren lassen. Die Appian-Technologie unterstützt IT-Teams, indem wir einen Großteil dieser Last von ihren Schultern nehmen: Nachdem sie die Bausteine für neue Prozesse entwickelt haben, können Anwender darauf basierend ihre eigenen Prozesse und Apps entwickeln – und diese auf ihre Anforderungen maßschneidern.

Barth: Es wird anders, agiler, dynamischer. Heute und auch in der Zukunft kommt der Spruch „Software eats the world“ immer stärker zum Tragen. Hardware oder anderes Equipment wird immer mehr nur Mittel zum Zweck. In der Software steckt die Intelligenz und das, was Digitalisierung und die digitale Transformation ausmacht. Aufgrund dessen sehe ich für die Software-Industrie sehr positiv in die Zukunft. Das gilt auch für uns als Unternehmen, da wir Software für Service-Plattformen entwickeln und implementieren. Der deutsche Mittelstand darf den Anschluss nicht verlieren, er muss sich mit Digitalisierung beschäftigen. Denn ansonsten wird er weggefegt. Er darf keine Angst vor Digitalisierung haben, sondern die Chancen sehen, begreifen und aufgreifen. Wer das beherzigt, für den wird die Zukunft einfacher.

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2. "Digitalisierung bedeutet ein Umdenken und ein Wandel in den Geschäftsmodellen"
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