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Digital Signage

Digitale Mitarbeiteransprache

04. Februar 2019, 10:39 Uhr   |  Autor: Michael Soor / Redaktion: Axel Pomper | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Vielfältige Einsatzfelder

Gerade in großen Bürogebäuden oder bei verteilten Unternehmensstandorten ist Digital Signage ein sinnvolles Kommunikationsmedium. Ein Versicherungskonzern etwa nutzt das Medium, um seine Fachabteilungen zielgerichtet mit relevanten News an vielen verschiedenen Standorten zu versorgen. Über das zentrale Redaktionssystem werden diese auf Infoscreens verteilt, die in Pausenräumen oder stark genutzten Transitzonen in den Bürogebäuden platziert sind. In einem solchen Szenario ist es auch möglich, Daten aus der Gebäudebewirtschaftung auf den Infoscreens anzuzeigen, etwa Belegungspläne für Konferenzräume. Die Hersteller von Digital-Signage-Software stellen oft Schnittstellen für die automatische Datenübernahme aus solchen Systemen bereit.

In Kombination mit interaktiven Funktionen können Infoscreens in Unternehmen noch weit mehr, als nur das schwarze Brett zu ersetzen. So werden in einem anderen Projekt die Infoscreens, die sonst hauptsächlich Corporate News anzeigen, zu interaktiven Wegeleittafeln in einem weitverzweigten Bürokomplex. Angebracht vor Aufzügen und in Foyers können über kleine Touchpanels Ziele wie Kantine, Abteilungen oder Besprechungsräume ausgewählt werden, die dann auf
einem großen Display den Weg vom Standort aus visualisieren. Auch hier ist der große Vorteil, dass die Inhalte vom Betreiber einfach zentral ausgetauscht werden können, etwa wenn eine Abteilung aus- oder umzieht.

Noch weiter geht ein großer Baukonzern, der auf Digital-Signage-Systeme zur Anzeige von Sicherheitseinweisungen setzt. Während die in Bauhöfen oder Aufenthaltsräumen der Baupersonals installierten Infoscreens im Dauerbetrieb Unternehmensnachrichten und Infotainment anzeigen, lassen sie sich über eine Fernbedienung auch dafür einsetzen, spezielle Videos mit Sicherheitseinweisungen für das Fachpersonal anzuzeigen. Auch der Nachweis, dass die Einweisung erfolgt ist, wird über das selbe System  erbracht. Über ein am DS Player angeschlossenes digitales Signpad zeichnen die Mitarbeiter ab, dass sie die Einweisung erhalten haben. Die Videoclips werden wie auch alle anderen Inhalte von zentraler Stelle automatisch verteilt und können auf jedem angebundenen Display zielgerichtet getauscht oder aktualisiert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit moderner Digital-Signage-Software und passenden Displays das schwarze Brett und Plakate in Unternehmen bald überall ausgedient haben sollten.

Michael Soor ist Geschäftsführender Gesellschafter von Netscreens
Digitale Schaufenster

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2. Vielfältige Einsatzfelder

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