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IT-Security 2019

Diese Entwicklungen prägen die IT-Sicherheit im neuen Jahr

10. Januar 2019, 12:30 Uhr   |  Autor: Philipp Jacobi / Redaktion: Axel Pomper | Kommentar(e)

Diese Entwicklungen prägen die IT-Sicherheit im neuen Jahr
© Wavebreak Media Ltd - 123RF

Digitale Fingerabdrücke, künstliche Intelligenz und cloudbasierte Sicherheitssysteme werden im kommenden Jahr zunehmend die IT-Sicherheit prägen – und heben die Cybersecurity damit auf eine neue Stufe.

Von „Zero Trust“ zu „Digital Trust“! Aufgrund der wachsenden Zahl an Cyberattacken, die zudem immer ausgefeilter werden, erlangt die IT-Sicherheit in Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Ein Beispiel dafür ist das Thema Identitätsmanagement: Dabei kann durch entsprechende Software festgestellt und reguliert werden, welche Personen über welche Geräte auf bestimmte Daten und Anwendungen des Unternehmens zugreifen.

Im letzten Jahr entwickelte sich durch die steigende Anzahl an Attacken zunächst bei den Firmen die Tendenz, vorbeugend keinem Nutzer oder Gerät außerhalb des eigenen Netzwerks zu trauen. Das Vorgehen gemäß „Zero Trust“ erweist sich im Alltag jedoch oftmals als umständlich und kann die Produktivität der Arbeitnehmer bremsen. Deshalb wird 2019 das Sicherheitsmodell des „Digital Trust“ an Einfluss gewinnen. Denn durch neue Technologien ist es möglich, beispielsweise digitale Fingerabdrücke von Mitarbeitern zu erstellen und damit die Identität von Nutzern sicher zu identifizieren und anschließend die notwendigen Informationen digital zur Verfügung zu stellen. Aufwendige und mitunter mehrfache Authentifizierungsprozesse sind nicht mehr notwendig.

Sicherheitssysteme werden in die Cloud verlagert

Ein weiterer Trend in der IT-Sicherheit im kommenden Jahr sind cloudbasierte Sicherheitssysteme: Nachdem Cloud-Services bereits Einzug in viele Unternehmen erhalten haben, wird 2019 auch die IT-Sicherheit zunehmend in die Cloud verlagert. Die Vorteile sprechen dabei für sich: Die Plattformen sind flexibel und einfach skalierbar. Dabei besitzen die cloudbasierten Sicherheitssysteme oftmals offene Programmierschnittstellen (APIs), mit denen neue Technologien schnell in bestehende Systeme integriert werden können. Auf diese Weise bleibt die Security-Infrastruktur stets auf dem neuesten Stand.

Sicherheitstechnik wird zunehmend zur Basis neuer IT-Lösungen

Bisher lag bei Entwicklung von neuen IT-Anwendungen der Fokus zumeist auf deren Funktionalität. Sicherheitsmaßnahmen wurden zumeist erst im Nachhinein integriert. Aufgrund der wachsenden Ansprüche in puncto IT- und Datensicherheit wandelt sich dieses Vorgehen: Beim Prinzip „Secure by Design“ wird die IT-Sicherheit bei der Entwicklung neuer IT-Lösungen von Anfang an mitgedacht. So wird darauf geachtet, dass das System möglichst frei von Sicherheitslücken ist und es werden bereits in frühen Phasen der Entwicklung entsprechende Tests durchgeführt.

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2. Cybersecurity wird von künstlicher Intelligenz unterstützt

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