Schwerpunkte

Neues Release

Crate.io präsentiert neue Version seiner IoT-Datenbank

11. September 2019, 16:02 Uhr   |  Diana Künstler

Crate.io präsentiert neue Version seiner IoT-Datenbank
© Fotolia, wladimir 1804

Crate.io hat die Version 4.0 seiner Datenbank CrateDB vorgestellt. Das neue Release sei robuster als der Vorgänger, unterstütze mehr SQL-Funktionen sowie PostgreSQL-Tools und biete neue Optionen für die Arbeit mit Zeitreihen.

Die CrateDB ist eine verteilte SQL-Datenbank, die auf einer NoSQL-Architektur aufsetzt und dadurch den Komfort von SQL für das Processing jedweder strukturierten oder unstrukturierten Datentypen nutzen kann. Dynamische Schemata machen es laut Anbieter einfach, neue Datentypen oder Indizes hinzuzufügen. Die Architektur erlaubt eine horizontale Skalierung durch das Zusammenschalten von Servern zur Erfassung von Millionen von Daten pro Sekunde und Hunderte von Terabyte Clustergröße. Die verteilte Verarbeitung, die Daten-Partitionierung sowie die In-Memory-Indizes liefern Antworten auf Zeitreihenanfragen in Millisekunden, selbst dann, wenn viele Clients gleichzeitig auf der Datenbank arbeiten.

Die CrateDB kommt vor allem in Anwendungen des industriellen Internet of Things zum Einsatz, bei denen es gilt, große Mengen an Sensor- und Maschinendaten in unterschiedlichsten Formaten in Echtzeit zu erfassen, zu speichern und zu analysieren. Sie ermöglicht die Entwicklung komplexer Datenmanagementlösungen für die weitgehende Automatisierung der Fertigung.

Das sind die Neuerungen
Die neue Version zeichnet sich durch eine Reihe zusätzlicher und verbesserter Funktionen aus. Die Arbeit mit Zeitreihen wurde weiter vereinfacht, indem die Optionen für die Spezifikation von Frames für Windows verbessert wurden. Um CrateDB resilienter auf Netzwerkprobleme zu machen wurde das automatische Verbinden von Knoten zu Clustern optimiert und auf die sogenannte Zen2 Discovery, wie sie von Elasticsearch eingeführt wurde, umgestellt.

Auch im SQL-Umfeld wartet die neue Version mit neuen Funktionalitäten auf. So wurde die Interoperabilität mit PostgreSQL erneut erweitert. Beispielsweise wurden die Namen von Datentypen sowie Zeitstempelformate synchronisiert. Auch im Hinblick auf die Compliance mit ANSI SQL wurden zusätzliche Anpassungen vorgenommen. Administratoren verfügen nun über einen privilegierten Zugangstypus.
Zudem wurde ein Masking für sensitive Informationen hinzugefügt, um die Sicherheit beim Handling von Microsoft Azure oder AWS Zugangsdaten zu verbessern, die beim Importieren, Exportieren und beim Erstellen einer Sicherungskopie relevant sind. Eine Reihe von Verbesserungen erhöht zudem die Stabilität der neuen Datenbankversion.

"CrateDB in der Version 4.0 ist robuster denn je, unterstützt mehr SQL denn je und die Schnittstelle ist schlanker und aufgeräumter geworden", erklärt Johannes Moser, Head of Product bei Crate.io. "Sie bildet die optimale Basis für die Entwicklung komplexer Anwendungen in der Industrie mit hohen Anforderungen an die Datenvolumina und Verarbeitungszeiten."

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Crate.io stellt IoT-Lösung für Discrete Manufacturing vor
Telefónica schließt Analytics- und IoT-Tochter Next
Sämtliche Datenspeicher im Blick
Das Auto der Zukunft polarisiert
Kühlgeräte nachträglich IoT-fähig machen
Für die Datenexplosion gewappnet
Q-loud betreibt Datendrehscheibe von Techem

Verwandte Artikel

Crate.io AT GmbH