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Studie "Digitalisierung im Mittelstand"

Chance und Challenge

19. April 2017, 13:47 Uhr   |  Diana Künstler | Kommentar(e)

Chance und Challenge
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Eine Online-Umfrage von United Planet untersucht das Potenzial der Digitalisierung im Mittelstand. Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz setzen sich immer mehr durch. Die Befragten erwarten davon vor allem besser verfügbare Informationen.

„Digitalisierung spielt für mein Unternehmen keine Rolle“ – haben Sie noch nie gehört? Gut möglich, denn die überwältigende Mehrzahl der Firmen hat die Unausweichlichkeit des Themas schon lange erkannt. Die Einschätzungen schwanken dabei zwischen Fortschrittsoptimismus und Skepsis: Viele Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie von den (nicht nur) technischen Entwicklungen profitieren können. Eine neue Studie im Auftrag des Softwareherstellers United Planet verfolgt eben diese Frage. Vom 15.01.2017 bis 28.02.2017 wurden 234 IT-Entscheider und Digitalisierungs-Verantwortliche online zur Rolle des „Digital Workplace“ als Lösungsansatz für die Herausforderungen der digitalen Transformation befragt.

Der Mittelstand muss handeln
Der Großteil der Unternehmen hat die Bedeutung der Digitalisierung für ihren Geschäftserfolg schon erkannt. 84 Prozent der Befragten sind positiv gestimmt: Sie denken, von der Entwicklung eher zu profitieren. Allerdings setzen erst 11 Prozent der Befragten bereits auf eine zentrale digitale Arbeitsumgebung.

Ein solcher Digital Workplace kann der Studie zufolge Zusammenarbeit und Informationsaustausch maßgeblich fördern. Eine Herausforderung bestehe darin, den Mitarbeitern komfortable und intuitiv benutzbare Werkzeuge zu bieten. Andernfalls suchen sich die Mitarbeiter eigene – oftmals für die sichere Kommunikation im Unternehmen nicht geeignete – Lösungen. Das sei bei über 60 Prozent der Befragten der Fall.

Erwartungen an einen Digital Workplace, United Planet Studie
© United Planet

Erwartungen an einen Digital Workplace

Interne Kommunikation: E-Mail vs. Social Intranet
Beim internen Informationsaustausch hat die E-Mail immer noch die Nase vorn. Immer mehr Unternehmen lösen diese jedoch durch Social Collaboration Tools (20,5 Prozent) und Messenger (19,7 Prozent) ab.

Die Studie betont, beim Digital Workplace gehe es nicht darum, „den Arbeitsplatz zu digitalisieren. Es geht auch nicht darum, die Arbeit zu digitalisieren. Es geht vielmehr darum, Informationen besser verfügbar zu machen und bereitzustellen, Geschäftsprozesse qualitativ hochwertiger und schneller abzubilden und den Menschen in die Lage zu versetzen, bessere Entscheidungen zu treffen und sich hierfür mit Kollegen oder anderen Dritten auszutauschen.“

Die gesamten Studienergebnisse stehen kostenlos zum Download unter https://www.intrexx.com/pm05_2017/studie

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