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Atos wächst nicht zuletzt durch Zukäufe immer schneller

21. Februar 2018, 15:04 Uhr   |  Stefan Adelmann

Atos wächst nicht zuletzt durch Zukäufe immer schneller
© Atos

Atos hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Zukäufe getätigt. Darunter der TK- und UC-Anbieter Unify.

IT-Dienstleister Atos hat das Konzernergebnis des vergangenen Jahres veröffentlicht und damit einen Umsatzrekord bekanntgegeben. Das Unternehmen konnte zweistellig wachsen – was nicht zuletzt auf die massiven Zukäufe der vergangenen Jahre zurückzuführen ist.

Atos hat die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 und damit einen neuen Umsatzrekord bekannt gegeben. Der französische IT-Dienstleister konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf insgesamt 12,7 Milliarden Euro zulegen. Besonders das Geschäft rund um die Digitale Transformation hat das Unternehmen ausgebaut. Lag der Anteil der „Atos Digital Transformation Factory“ 2016 noch bei 13 Prozent, waren es im Folgejahr schon 23 Prozent. „2017 haben wir das erste Jahr unseres Dreijahresplans erfolgreich umgesetzt und dabei den tiefgreifenden Wandel der Gruppe fortgesetzt“, erklärt Thierry Breton, CEO von Atos.

Das Unternehmen ist jedoch nicht nur aus eigener Kraft so schnell gewachsen. Für 2017 betrug das organische Umsatzplus lediglich 2,3 Prozent, während Atos in den letzten Jahren besonders durch massive Zukäufe schnell zulegen konnte. „Wir haben beachtliche Investitionen getätigt, um uns einen Technologievorsprung zu verschaffen und damit eine starke Dynamik im gesamten Digital-Transformation-Geschäft erzeugt“, so Breton. 2017 hatte Atos die Big-Data-Spezialisten zData übernommen, 2016 kamen Anthelio und Engage ESM hinzu, 2015 Equens sowie Unify. Im Bieterkampf um den Chipkartenhersteller Gemalto unterlag Atos jedoch zuletzt gegen den Rüstungskonzern Thales. Breton zeigt sich nichtsdestotrotz mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, das Unternehmen hätte alle finanziellen Ziele für 2017 erreicht. „Zudem haben wir unsere Präsenz und unsere digitale Kompetenz mit einer Reihe von Akquisitionen erweitert“, so der CEO.

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